Noch vor der Freibaderöffnung steht fest: Die Saison wird für die GSW sehr, sehr teuer

dzFreibadsaison

Am Montag, 7 Uhr, öffnet das Freibad Kamen erstmals wieder seine Tore - unter Corona-Schutz-Bedingungen. Schon jetzt ist für den Badbetreiber GSW klar: Diese Saison wird sehr, sehr teuer.

Kamen

, 07.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die ersten Schwimmer der Saison dürfen am Montagmorgen, 8. Juni, ab 7 Uhr ins Kamener Freibad. Unter Corona-Schutz-Bedingungen. Vor dem Gang zur Kasse müssen sich Besucher online unter www.gsw-freizeit.de registrieren. Ohne diese Zugangsberechtigung gibt es keinen Einlass ins Bad.

Doch schon jetzt ist GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl klar: „Das wird eine sehr, sehr teure Saison für uns.“ Die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen sind die Betreiber des Kamener Freibads - sowie des Wellenbads in Bergkamen und des Hallenbads in Bönen. Der Corona-bedingte Stillstand hat bereits überall Kosten verursacht - weil die Einnahmen komplett wegfielen. Und trotz Wiedereröffnung bzw. Saisonstart wird es weitere hohe Verluste geben.

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Selbst bei gutem Wetter keine guten Einnahmen

Durch die Begrenzung der Besucherzahlen wird es keine richtig guten Einnahmetage geben, selbst wenn bestes Freibadwetter herrschen sollte. Zugleich kommt es aber aufgrund der Corona-Bedingungen zu einem erhöhten Personalaufwand. Denn die Einhaltung der Regeln muss überwacht werden, die GSW setzen dafür neben eigenem Personal auch einen Security-Dienst ein.

Weil all diese Auflagen die Kunden belasten und es nur ein maximal vierstündiges Zeitfenster gibt, haben die GSW die Preise gesenkt. Auch diese Preisreduzierung wird zu geringeren Einnahmen führen.

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