Nicht das literarische Quartett, sondern das lesende Trio: Peuckmann, Büscher, Trelenberg

dzFür die Meinungsfreiheit

Nicht das literarische Quartett, sondern das lesende Trio: Die drei Autoren Peuckmann, Büscher und Trelenberg werden am Mittwoch, 11. September, im Buxtorfhaus aus ihren Büchern vorlesen.

Kamen

, 03.09.2019, 18:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nicht das literarische Quartett, sondern das lesende Trio: Die drei Autoren Heinrich Peuckmann, Bernhard Büscher und Thorsten Trelenberg werden am Mittwoch, 11. September, aus ihren Büchern vorlesen; eine Lesung, die im Rahmen der Aktion „Weltweite Lesungen“ (Worldwide Reading) veranstaltet wird. Beginn ist um 19 Uhr im Buxtorfhaus an der Perthesstraße. Peuckmann hat die Veranstaltung als PEN-Mitglied initiiert, weil sich die Schriftstellerorganisation, deren Generalsekretär er seit Mai dieses Jahres ist, sich der Vorlese-Aktion angeschlossen hat.

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Meinungsfreiheit in vielen Ländern bedroht

Seit 2006 wird die Aktion in mehreren Ländern durchgeführt. „Immer ist sie einem politischen Thema gewidmet, in diesem Jahr der Meinungsfreiheit, die in vielen Ländern bedroht ist“, führt Peuckmann in der am Dienstag veröffentlichten Ankündigung der Veranstaltung aus. Peuckmann, der seinen PEN-Freunden mit gutem Beispiel vorangehen möchte, hat deswegen die Veranstaltung in Südkamen angeregt. Zusammen mit Büscher und Trelenberg, der in Kamen bereits als Flusspoet im Rahmen der Seseke-Renaturierung auftrat, wird er Gedichte und andere Texte zu dem Thema lesen. Bernhard Büscher wird aus seinem Gedichtband „Das sind die Hände“ und aus seinem neuen Buch „Keiner von uns“, das bald erscheinen soll, lesen. Peuckmann wird Gedichte aus seinem Lyrikband „...und sammle Bilder“ vorstellen, der gerade anlässlich seines 70. Geburtstags erschienen ist.

Nicht das literarische Quartett, sondern das lesende Trio: Peuckmann, Büscher, Trelenberg

Der Kamener Bernhard Büscher schreibt Gedichte. Die stellt er vor bei einer Lesung im Buxtorfhaus am 11. September. © Stefan Milk

Gegen die Verfolgung von Schriftstellern

Die Veranstaltung wird von dem Jazz-Gitarristen Gregor Hengesbach begleitet. Der Eintritt ist frei. Wer möchte, so heißt es in der Ankündigung, kann bei der Veranstaltung etwas spenden für den PEN in seinem Kampf gegen die Verfolgung und Unterdrückung von Schriftstellern in aller Welt. Das PEN-Zentrum Deutschland ist im Übrigen eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

Mitglied des PEN kann im Übrigen nur werden, wer von einem der Zentren in den verschiedenen Ländern aufgrund besonderer schriftstellerischer Leistungen hinzugewählt wird und sich durch seine Unterschrift unter die Charta zu den Prinzipien des Clubs bekennt.

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