Neue Straftaten statt Kontakt zum Bewährungshelfer

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Eigentlich sollte ein Kamener in Kontakt zu seinem Bewährungshelfer stehen, doch offenbar beging er neue Straftaten. Weil er zu seinem Prozess nicht erschien, erging nun ein Haftbefehl.

von Sylvia Mönnig

Kamen

, 15.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Kontakt zu seinem Bewährungshelfer hielt ein Kamener nicht. Vielmehr beging er offenbar neue Straftaten. Auch erschien er nicht zu seinem Prozess vor dem Amtsgericht. Das soll nun unangenehme Folgen für den 31-Jährigen haben.

Im Rahmen einer Führungsaufsicht sollte sich der Mann mit bewegter Vergangenheit regelmäßig bei dem Bewährungshelfer melden. Offenbar dachte er gar nicht daran. Seit Beginn des Jahres herrscht zwischen ihnen buchstäblich Funkstille. Dieser Verstoß gegen Weisungen ist strafbar. Augenscheinlich ist das aber nicht das einzige „Versäumnis“ des Kameners: Im Zeitraum zwischen April und Oktober vergangenen Jahres, so der zweite Vorwurf, fuhr er in 20 Fällen schwarz mit der Bahn im Bereich Kamen und Dortmund.

Das alles hätte den 31-Jährigen nun auf die Anklagebank bringen sollen. Allerdings fehlte von ihm, der sich zuletzt in Kamen aufhielt, jede Spur. Aus dem Grund wurde das Verfahren vorläufig eingestellt und gegen ihn erging ein Haftbefehl.

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