Neue Mitte für Heeren-Werve: Acht Bauabschnitte bis zur fertigen Flaniermeile

dzBauzeitplan präsentiert

Bürger können jetzt an einem Zeitplan ablesen, wie die Bauarbeiten für die neue Mitte eingetaktet sind. Die Märkische Straße wird in acht Bauabschnitten zu einer Art Flaniermeile umgebaut.

Kamen, Heeren-Werve

, 20.09.2019, 14:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es läuft – auf der Baustelle für die sogenannte neue Mitte in Heeren-Werve. Seit einer Woche wird auf dem Platz zwischen Volksbank und Sparkasse gearbeitet, und die Märkische Straße ist zur Einbahnstraße geworden. Mit dem Start der Bauarbeiten wächst der Informationsbedarf der Bürger. „Wir kriegen von vielen Leuten Fragen: Wann wird das gemacht, wann kommt das?“, sagte Klaus Kasperidus (SPD) am Donnerstagabend im Planungsausschuss des Stadtrats.

Bauzeit reicht bis August 2020

Dort präsentierte die Stadtverwaltung einen vorläufigen Bauzeitplan. Die ersten fünf von acht Bauabschnitten werden demnach bis Mitte Juli 2020 abgeschlossen. Anschließend folgen bis Mitte August 2020 die letzten drei Abschnitte mit dem Umbau der Kreuzung Westfälische Straße/Märkische Straße zum Kreisverkehr. „Wir haben uns vorgenommen, die Baumaßnahme in knapp einem Jahr abzuwickeln“, sagte Vize-Verwaltungschef Dr. Uwe Liedtke.

Der Planungschef informierte die Politiker darüber, dass das Projekt rund 300.000 Euro teurer wird als im Haushalt dargestellt und nun bei 1,7 Millionen Euro liegt. Das Land soll sich auch an den Mehrkosten mit 80 Prozent beteiligen – also 240.000 Euro. „Wir haben aktuell den Antrag gestellt“, sagte Liedtke. „Da ist avisiert, dass wir die bekommen.“ Ganz neu sind die Mehrkosten nicht, denn schon zur sogenannten Baustellenparty im August hatte die Stadt eine Zahl von „ca. 1,8 Millionen Euro“ veröffentlicht.

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Lädt die Einbahnstraße zum Rasen ein?

Ursula Müller (SPD) warnte vor Rasern. „Die Situation mit der Einbahnstraße finde ich ganz gut“, sagte sie. Um dann hinzuzufügen, dass sie dort Raser beobachtet haben will. „Das höre ich zum erste Mal“, sagte Liedtke. „Sie sind nicht so oft in Heeren-Werve“, entgegnete Müller. Liedtke versicherte, er sei erst vorige Woche dagewesen.

Rainer Fuhrmann (CDU) regte an, den Bauzeitplan im Stadtteilbüro an der Mittelstraße aufzuhängen. In der regulär mittwochs von 10 bis 13 Uhr geöffneten Anlaufstelle soll es ab 2. Oktober zunächst jeden zweiten Mittwoch eine Baustellensprechstunde mit Projektleiter Sebastian Schmücker bzw. Vertretern geben.

Martin Wilhelm (CDU) stellte fest, dass es nun baustellenbedingt „begrenzte Parkmöglichkeiten“ gebe, und regte an, die vorhandenen Baumscheiben in Parkplätze umzuwandeln. Ob dieser Vorschlag umsetzbar ist, will Liedtke in der Baubesprechung klären.

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Die Märkische Straße einschließlich Fahrbahn, Gehwegen und Platz vor Volksbank und Sparkasse wird auf einer Länge von 160 Metern von Grund auf erneuert. Damit wird der Ortskern von Heeren-Werve aufgewertet. Der Clou ist ein Sitzdeck in Form des Wappentiers Einhorn.

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