Neue Bushaltestellen, neue Straßen: Das wird für 14,3 Millionen Euro neu gemacht

dzWo Kamen investiert

Mehr Komfort beim Warten auf den Bus und auch beim Einsteigen. Fast eine halbe Mio. Euro fließt 2020 in die Erneuerung Kamener Bushaltestellen. Insgesamt investiert die Stadt 14,3 Mio. Euro.

Kamen

, 07.11.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Davon hat jeder Bürger etwas, der die öffentlichen Nahverkehrsmittel nutzt: Der Auftakt für die Erneuerung der Kamener Bushaltestellen fällt im kommenden Jahr. Mit der Investition von 450.000 Euro in das Fahrgastwartehallen-Programm sollen die Haltepunkte barrierefrei ausgebaut werden. Insgesamt will die Stadt Kamen im kommenden Jahr ca. 14,3 Millionen Euro in die öffentliche Infrastruktur wie Straßen, Schulen, Feuerwehr, Sportanlagen und Freizeitzentren investieren, wie Kämmer Ralf Tost am Donnerstag im Stadtrats ankündigte. Größere Posten dabei bilden die weiterlaufenden Arbeiten auf dem Nordring (800.000 Euro), die Fortsetzung der Heerener Ortskernsanierung (1,7 Mio. Euro) und die Erneuerung maroder Brücken (ca. 1,2 Mio. Euro).

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Dringlicher Ausbaubedarf bei 24 Bushaltestellen

24 Bushaltestellen stehen auf jener Liste mit dem dringlichsten Bedarf. Sie sollen bis Ende übernächsten Jahres so ausgebaut sein, dass auch Menschen mit Geh- und Sehbehinderungen die Möglichkeit haben, Bus zu fahren. Mit sogenannte Buskapsteinen werden die Haltestellen so erhöht, dass die Reisenden einsteigen können, ohne eine Stufe zu nehmen. Mit geriffelten und genoppten Flächen finden auch Sehbehinderte Orientierung. Auf der Liste stehen unter anderem die Haltestellen Am Hang, vor den GSW, am Friedhof, im Kamen-Karree, vor der Kupferbergsiedlung, am Lutherplatz, vor dem Perthes-Zentrum und am Südfeld.

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Erschließung für neues Baugebiet beginnt

Von den 14,3 Mio. Euro, die in Kamen investiert werden, muss die Stadt selbst lediglich 3,7 Mio. Euro berappen. 10,6 Mio. Euro werden durch Bund und Land gefördert. 270.000 Euro sind für die Erschließung der „Klimaschutzsiedlung“ in Methler vorgesehen. Das neue Baugebiet schließt direkt an das Pastoratsfeld mit dem Pflegeheim „Peter und Paul“ an. „Bei den Mitteln handelt es sich hauptsächlich aber noch um Planungskosten“, so Tost.

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Im kommenden Jahr beginnt die Erschließung des Baugebiets, das zwischen Methler Dorf und dem Pastoratsfeld liegt.

Bedeutender Anteil des Geldes fließt in die Schulen

Ein bedeutender Anteil der im kommenden Jahr zur Verfügung stehenden Mittel soll in die Schulen gesteckt werden. 6,68 Millionen Euro sind eingeplant, um die Gebäude und Sporthallen zu sanieren, aber auch um die digitale Infrastruktur zu verbessern. Dabei sind noch nicht die angekündigten Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes berücksichtigt, die noch einmal zusätzliche Verbesserungen bringen sollen. Investiert wird in das Gebäude und die Sporthalle der Jahnschule (1,38 Mio. Euro), in den neuen Ganztagsanbau der Friedrich-Ebert-Schule (2,4 Mio. Euro) und in Gesamtschule und Gymnasium (jeweils ca. 800.000 Euro).

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