Nach Feuer in Mehrfamilienhaus: Ermittler schließen Brandstiftung aus

dzFeuer in Mehrfamilienhaus

In einem teilweise ausgebrannten Mehrfamilienhaus in Heeren-Werve hat sich die Kriminalpolizei näher umgesehen. Ein Brandsachverständiger hat schon einen Verdacht auf die Ursache.

Kamen

, 26.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Vier Tage nach dem Feuer in einem Mehrfamilienhaus hat die Polizei ihre Brandermittlungen fortgesetzt. Ein Sachverständiger untersuchte am Dienstag die ausgebrannte Erdgeschosswohnung, um die Brandursache herauszufinden. Das Feuer in dem Mehrfamilienhaus an der Theodor-Heuss-Straße 1 in Heeren-Werve war am vorigen Freitag ausgebrochen. Alle Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen.

Kriminalpolizisten konnten die Wohnung, in der das Feuer gewütet hatte, aus Sicherheitsgründen zunächst nicht besichtigen. Die Räume wurden polizeilich versiegelt. Am Dienstag kehrten die Beamten im Beisein eines Brandsachverständigen zurück, der die Wohnung unter die Lupe nahm. Das Ergebnis: „Es war wahrscheinlich ein technischer Defekt“, sagte der Unnaer Polizeisprecher Thomas Röwekamp. Die Polizei stellte mehrere Elektrogeräte sicher, darunter ein Staubsauger. Die Geräte werden nun in einem Labor näher untersucht.

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Die Mieterin der ausgebrannten Wohnung ist nicht die einzige Bewohnerin, die bislang nicht in ihr Zuhause zurückkehren konnte. Die darüber liegende Wohnung bekam so viel Rauch ab, dass die Oberflächen mit Ruß überzogen sind. Die Mieter sind vorläufig bei Verwandten untergekommen, bis sie eine andere Wohnung beziehen können.

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Wohnungsbrand in Heeren-Werve

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