Nach der „Fäkalienflut“ melden sich erste Helfer: „Ich bin unglaublich dankbar“

dzVerstopftes Klo

Eine Wohnung, in der es stank wie in der Kanalisation und eine Woche, in der ihr kaum geholfen wurde. Das hat Nathalie Gribik nun hinter sich. Sie erlebt gerade, wie hilfsbereit Menschen sein können.

Methler

, 22.08.2019, 16:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Ich bin unglaublich dankbar“, sagt Nathalie Gribik mit leicht zittriger Stimme. Nachdem ihre Wohnung wegen einer verstopften Toilette am Montag überflutet worden war und sie eine Woche lang kaum Unterstützung bekam, erfährt Gribik endlich Hilfsbereitschaft.

Gribik kommt gerade aus einer Wohnung in Unna. Dort lebte bis vor Kurzem eine ältere Dame, die nun in ein Altenheim gezogen ist. Als die Unnaerin der Hilfeaufruf von Nathalie Gribik erreichte, bot sie sofort Hilfe an. Und die nimmt Gribik gerne an. „Das Zimmer meiner Tochter ist quasi wieder komplett eingerichtet.“ Und sogar eine Wasch- und Spülmaschine vermachte die Unnaerin der jungen Mutter.

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„Mit so viel Hilfe habe ich nicht gerechnet“, sagt Gribik. Neben der Unnaerin haben sich noch andere Helfer gemeldet, zu denen Gribik jetzt Kontakt aufnehmen wird. Weil ein Großteil ihrer vier Wände überflutet worden war, muss sie fast alles ersetzen. Vor allem die zwei Kinderzimmer waren betroffen.

Derzeit wohnt Gribik im Hotel, für die Unterbringung zahlt der Vermieter LEG. Ihre Wohnung werde derzeit desinfiziert und renoviert. Wann sie wieder einziehen kann, weiß Gribik nicht. Doch es scheint nach einer dramatischen Woche endlich bergauf zu gehen.

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