Nach Corona-Auszeit: Fans spanischer Küche pilgern wieder ins La Tapa Guapa

dzGastronomie in Kamen

Goldgelb glänzen die Boquerones fritos auf dem Teller neben einer Schale mit Datteln im Speckmantel. Das La Tapa Guapa am Markt in Kamen hat längst wieder geöffnet – und guten Zulauf.

Kamen

, 20.06.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Boquerones fritos, Calamaris und Datteln im Speckmantel sind die wohl beliebtesten Gerichte im spanischen Lokal von Inhaber Marcus Kocha. „Aber auch unser Spieß am Galgen mit eigens mariniertem Fleisch kommt gut an“, weiß der 50-Jährige, was bei seinen Gästen läuft. Und: Nach dem Corona-Shutdown läuft es in seinem Tapas-Lokal erstaunlich gut an.

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Zwei Monate lang hat Kocha sein Lokal – er betreibt zusätzlich auch noch das Fränzers in Werne – geschlossen. „Einen Bringservice haben wir nicht angeboten, das macht keinen Sinn. Tapas sind nicht ideal zum Liefern“, weiß der Gastronom. „Vereinzelte Anfragen waren da, aber unsere Speisen werden frisch gegessen, das hätte nicht viel gebracht.“

La Tapa Guapa

Eine Auswahl der erlesenen Weine des La Tapa Guapa hängt sogar an der Wand. © Thorsten Teimann

Umso mehr freuten sich die Kunden wohl, als am 11. Mai wieder die Türen geöffnet wurden. „Die erste Woche war noch ruhig, aber mittlerweile haben wir wieder eine 80-prozentige Auslastung“, sagt Betriebsleiter Mirko Dieckerhoff. „In der Corona-Zeit ist das ein guter Wert. Unsere Gäste sind heiß auf spanische Küche.“

„Der Umzug hat sich richtig gelohnt. Wir haben unsere Kundenzahl verdoppelt.“
Marcus Kocha, La Tapa Guapa

Marcus Kocha ist mit seinem Lokal erst zum Stadtfest vor zwei Jahren an den Markt umgezogen, bewirtete die Kamener zuvor noch in der Weststraße. „Der Umzug hat sich richtig gelohnt. Wir haben unsere Kundenzahl verdoppelt“, sagt der 50-Jährige, der wegen Corona auch seinen runden Geburtstag nicht groß feiern konnte.

Gastro: La Tapa Guapa

Gerne wird auch Hochprozentiges nach einer spanischen Tapa von den Gästen bestellt. © Thorsten Teimann

Gleich mehrere Gründe sprechen für den Erfolg des neuen alten La Tapa Guapa: Am Markt in Kamen haben die Gäste mehr Platz. Des Weiteren ist es dank einer neuen Schallschutzdecke in den mediterran eingerichteten Räumlichkeiten nicht mehr so laut und die Gäste können sich angenehm unterhalten. Und: Im Biergarten vor dem Restaurant können mehr Besucher Platz nehmen, als zu Zeiten in der Weststraße.

Gastro: La Tapa Guapa

Das La Tapa Guapa verfügt über eine der umfangreichsten Tapa-Speisekarten in der Region.

Die optimale Auslastung wird aber auch das La Tapa Guapa erst einmal nicht erreichen. Kocha: „Wir mussten nach Corona-Vorgaben im Restaurant von 120 auf 80 Sitzplätze reduzieren und im Biergarten von 80 auf 60. Dennoch kommen wir ganz gut zurecht, da wir quasi mit einem Zwei-Schicht-System planen. Bei Reservierungen bieten wir Tische von 17 bis 20 Uhr und von 20 Uhr bis zum Ende an. Das klappt ganz gut.“

La Tapa Guapa

Stoßen auf das La Tapa Guapa an: Inhaber M;arcus Kocha und Betriebsleiter Mirko Dieckerhoff (rechts). © Thorsten Teimann

Vor allem freut den Gastronom aus Werne, dass mit der Eröffnung wieder alle Stammkunden ins Lokal gekommen sind. Und der Kundenstamm hat sich um den Hammer und Dortmunder Raum sogar vergrößert. Kucha: „Wir haben die größte Tapa-Speisekarte in der Region und das Essen hat nach wie vor eine sehr gute Qualität. Das wissen die Gäste zu schätzen.“

Gastronomie in Corona-Zeiten
  • Restaurants, Kneipen, Eisdielen dürfen wieder öffnen – aber unter strengen Auflagen.
  • Wir nehmen das zum Anlass, uns vor Ort ein Bild zu machen, wie der Betrieb in Corona-Zeiten läuft.
  • In loser Folge stellen wir unsere heimischen Lokale vor.
  • Im La Tapa Guapa können Tische unter der Tel. (02307) 973 1873 reserviert werden.
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