„Zu spät“: Wer vergisst, seinen Weihnachtsbaum vor die Tür zu legen, hat noch eine Chance

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Die Müllabfuhr holt in dieser Woche die Weihnachtsbäume in Kamen ab. Dazu müssen die Bäume rausgelegt werden. Wer das vergisst, hat noch eine Möglichkeit, sich den Weg zum Wertstoffhof zu sparen.

Kamen

, 07.01.2020, 15:23 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der aktuellen Ikea-Werbung wirft ein Familienvater den Weihnachtsbaum einmal recht unromantisch während des Weihnachtsfestes aus dem Fenster, was „zu früh“ ist und in einer zweiten Sequenz viel „zu spät“. Denn der Baum verliert schon beim Anheben alle Nadeln.

Für die Kamener ist der richtige Zeitpunkt zum Loswerden des Weihnachtsbaums diese Woche – zumindest wenn man ihn nicht selber entsorgen möchte. Laut Abfallkalender 2020 der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) sammelt die Müllabfuhr die Bäume noch bis Freitag in den Bezirken ein. Montag und Dienstag waren die ersten zwei Bezirke an der Reihe. Am Mittwoch ist Bezirk 3 dran, am Donnerstag dann 4 und am Freitag 5.

Wer den grünen Weihnachtsbaum im Abfallkalender übersehen hat und im Bezirk 1 bis 3 wohnt, hat aber noch eine letzte Möglichkeit, die Bäume abholen zu lassen. „Wer es versäumt hat, sollte sich umgehend bei der Abfallberatung melden“, sagt GWA-Beraterin Dorothee Weber. Die Abfallberatung ist unter Tel. 0800 400 1 400 zu erreichen.

Weber und ihre Kollegen können sich mit der Müllabfuhr in Verbindung setzen, die die vergessenen Bäume dann noch einsammelt. Das geht allerdings auch nur noch in dieser Woche. „Dann ist die Frist um“, so Weber.

Wer es diese Woche nicht schafft, muss seinen Baum zum Wertstoffhof bringen

Wer sich in dieser Woche noch nicht von seinem Baum trennen kann, der muss ihn später normal als Grünschnitt am Wertstoffhof in Heeren-Werve abgeben. Spezielle Stückpreise gibt es dafür laut Weber aber nicht. Der Preis errechnet sich wie bei anderem Grünschnitt auch nach der Menge. Ein kleinerer Sack kostet 2 Euro, ein Kleinanhänger zwischen 14 und 26 Euro.

Wem es besonders schwer fällt, sich zu trennen, der kann sich seinen Baum irgendwann wieder zurückholen – allerdings nicht mehr in seiner ursprünglichen Form. Denn die vielen Bäume werden von der GWA zum Kompostierwerk in Fröndenberg gebracht und dort zu Kompost verarbeitet.

Um die Bäume der Stadt kümmert sich die GWA übrigens nicht. Die Bäume mit ihren Beleuchtungen und den roten Schleifen, die die Innenstadt zieren, wird der Baubetriebshof entschmücken. Danach bringt er ihn laut Weber selber zum Wertstoffhof oder legt sie zu den Bäumen, die die Müllabfuhr ohnehin auf ihrer Tour sammelt.

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