Mit Minecraft hinein in die würfelförmige Welt: Das Jugendheim Heeren geht online

dzJugendarbeit

Dreidimensionale Welten ohne Ende mit Begegnungen anderer Online-Spieler, die Häuser und Städte erschaffen. Mit dem Jugendheim Heeren erlebt man eines der weltweit erfolgreichsten Online-Spiele.

Kamen

, 22.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Minecraft ist ein Computerspiel, in dem dreidimensionale Welten in würfelförmigen Blöcken erschaffen werden. Das sogenannte Open-World-Spiel, in dem man die virtuelle Welt zusammen mit anderen Online-Spielern mit ungehinderter Bewegungsfreiheit erkunden kann, ist eines der erfolgreichsten Games weltweit – es wurde über 200 Millionen Mal verkauft. Jetzt steigt auch das Ev. Jugendheim Heeren ein, deren Jugendarbeit in Kooperation mit der Stadt Kamen organisiert wird. „Das Jugendheim geht neue Wege – online“, kündigen die Jugendarbeiter Ralf Blaschke und Pascal Widera an.

Minecraft fasziniert auch nach Jahren die Jugend. Es gibt dabei kein fest vorgegebenes Spielziel. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Erkundung und Entdeckung der von Höhlen durchzogenen Spielwelt sowie dem Bau eigener Gebäude und Vorrichtungen.

Minecraft fasziniert auch nach Jahren die Jugend. Es gibt dabei kein fest vorgegebenes Spielziel. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Erkundung und Entdeckung der von Höhlen durchzogenen Spielwelt sowie dem Bau eigener Gebäude und Vorrichtungen. © AFP

Häuser bauen, einen Job ausführen, Geschäfte gründen

Dazu gibt es jetzt einen eigenen Minecraft-Server, der in Verwaltung des Jugendheims steht. „Wer zu Zeiten von Corona nicht mehr weiß, was er tun soll, kann sich jetzt freuen“, so heißt es in der Mitteilung des Jugendheims. „Du kannst mit deinen Freunden wie im richtigen Leben Häuser bauen, einen Job ausführen, Konzerne und Geschäfte gründen, Sehenswürdigkeiten entdecken oder sogar ganze Dörfer und Städte selbst erbauen.“ Der Server kann unter der IP-Adresse: Minecraft-Server.world besucht werden.

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Kanal extra für Computerspieler freigeschaltet

Außerdem hat das Jugendheim einen speziell für Computerspieler entwickelten Kanal freigeschaltet, den Fachleute als „Discord Server“ bezeichnen. Über diese Anwendung können Jugendliche verschiedene Online- und Handy-Games zocken und sich dabei auch austauschen. Angeboten werden unter anderem die Spiele „League of Legenda“, „Yu-Gi-Oh“, „Phase 10“ und Skip-bo“. Das Online-Angebot ist dem offenen Treff nachempfunden, den es sonst jeden Wochentag von 15 bis 20 Uhr im Jugendheim gibt. „Nur eben online“, wie die Jugendarbeiter ankündigten. Sie selbst sind zwischendurch mit dabei.

Minecraft hat es ins New Yorker Museum geschafft

Bei Minecraft gibt es kein fest vorgegebenes Spielziel. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Erkundung und Entdeckung der von Höhlen durchzogenen Spielwelt sowie dem Bau eigener Gebäude und Vorrichtungen.

Der Spieler kann Rohstoffe abbauen („Mine“), diese zu anderen Gegenständen weiterverarbeiten und auch gegen Monster kämpfen. Das Spiel hat in vielen Lebensbereichen Niederschlag gefunden, vor allem gibt es zahlreichen „Merch“ wie T-Shirts, Sammelfiguren und Schlüsselanhänger.

Das Museum of Modern Art in New York hat Minecraft im Juni 2013 in die Ende 2012 eröffnete Sammlung von Computerspielen aufgenommen.

Weitere Informationen und wie es zu den verschiedenen Servern geht, gibt es auf der Homepage des Jugendheims Heeren unter https://www.jh-heeren.de/aktuelles.
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