Mit 114.000 Euro an den Start: Sparkassen-Stiftung „Gutes tun“ nimmt ihre Arbeit auf

dzNeugründung im Schloss

Die neue Sparkassen-Stiftung „Gutes tun“ kann jetzt Gutes tun: Sie geht mit 114.000 Euro von 38 Stiftern an den Start. Bereits im kommenden Jahr sollen erste Mittel bereit gestellt werden.

Kamen

, 04.12.2019, 20:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die neue Stiftung „Gutes tun“ der Sparkasse Unna-Kamen nimmt in Kamen die Arbeit mit einem Startkapital von 114.000 Euro auf.

Insgesamt 290.000 Euro sind in den drei Städten Kamen, Fröndenberg und Holzwickede, für die am Mittwochabend Gründungsveranstaltungen stattfanden, zusammen gekommen.

„Das ist viel“, sagt Bernd Wenge mit Blick auf den Kamener Spendentopf. Der Sparkassenvorstand bildet den örtlichen Stiftungsbeirat zusammen mit Altbürgermeister Hermann Hupe und Rechtsanwalt Dr. Hubert Brinkschulte.

Zur Kamener Gründungsveranstaltung sammelten sich am Mittwochabend die Stiftungsgründer in den festlichen Räumen des Heerener Schlosses.

Start mit 38 Stiftern und 114.000 Euro

Die Kamener Abteilung der Drei-Städte-Dachstiftung startet mit 38 Stiftern, die sich der guten Sache verschreiben wollen.

Die Zahl setzt sich zusammen aus 25 Privatpersonen, neun Unternehmen und zwei Stiftungsfonds - der Dr. Renate-Weskamp-Stiftungsfonds und der Emil-Militz-Stiftungsfonds.

Als Privatpersonen sind unter anderem Ex-Sparkassenvorstand Günter Wolters, Ratsfrau Christiane Klanke, Steinmetzmeister Hans Determann und Yvonne Flechsig, Geschäftsführerin der gleichnamigen Fleischerei genannt. Als Unternehmen dabei sind unter anderem Vahle, Brumberg und W+K Automobil.

Wer sich an der Stiftung beteiligen möchte, kann das jederzeit tun - eine Privatperson kann ab 250 Euro dauerhaft Stifter werden, ein Unternehmen ab 1000 Euro.

Gegen Kinderarmut, für eine würdige Altenpflege

Mit der Gründung am Mittwochabend kann die Stiftung, die es in Unna bereits seit 2006 gibt, nun ihre Arbeit aufnehmen.

„Wir wollen mit den ersten Ausschüttungen bereits im kommenden Jahr beginnen“, berichtet Bernd Wenge. „Dann wollen wir handlungsfähig sein.“ Konkrete Ziele seien noch nicht festgelegt, die ersten Ideen für die Verwendung der Gelder werden jetzt zusammengetragen.

Diese Mittel, so hieß es vor der Gründung, könnten sozusagen vor der Haustür für einen besseren Denkmalschutz, eine würdigere Altenpflege, für ein lebendiges Vereinsleben oder gegen Kinderarmut genutzt werden.

Das Geld wird jeweils vor Ort eingesetzt

Wer Stifter werden möchte, der hat im Übrigen auch die Möglichkeit, jährlich einen feststehenden Betrag einzuzahlen, um das Stiftungskapital zu erhöhen. Das Geld soll jeweils vor Ort eingesetzt werden, um eine möglichst hohe Identifikation bei den Spendern zu erreichen.

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