„Mir ist es persönlich wichtig, immer wieder die Jugend und die Älteren einzubinden“

dzNeuer Verein

Torsten Vieweg und weitere Gewerbetreibende aus Heeren-Werve planen die Gründung eines neuen Vereins, der durch Veranstaltungen mehr Leben in den Stadtteil bringen will.

Kamen

, 13.12.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wo viele Fäden zusammenlaufen, entsteht ein „Knotenpunkt“. Genau das ist der Name für eine lockere Runde aus Geschäftsleuten, Vereinsvertretern und Bürgern in Heeren-Werve, die Aktionen und Veranstaltungen für den Stadtteil auf die Beine stellen wollen, zum Beispiel ein Straßenmusik-Festival und einen Weihnachtsmarkt.

Der Optiker Torsten Vieweg und seine Mitstreiter wollen den „Knotenpunkt“ bei einer Gründungsversammlung Anfang des Jahres als eingetragenen Verein aus der Taufe heben. Sie planen zudem „einige Highlights für das Jahr 2019“, so Vieweg. Der Inhaber von „Premium Optics“ an der Mittelstraße begründet die Veranstaltungsplanungen und das Gründungsvorhaben auch mit den persönlichen Erfahrungen, die er in seiner sechsjährigen Amtszeit als Vorsitzender des Gewerbevereins „Wir in Heeren-Werve“ gemacht hat.

Innerhalb des Gewerbevereins gebe es „zu wenig helfende Hände“, schildert er. Das habe sich zum Beispiel bei der Organisation von Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt gezeigt (der am Sonntag, 16. Dezember, ab 15 Uhr gefeiert wird). Der neue Vorstand des Gewerbevereins um Heike Gerull habe sich nun wohl entschieden, den Weihnachtsmarkt 2019 ausfallen zu lassen.

Vor diesem Hintergrund plant Vieweg jetzt mit einigen Vereinen, Gewerbetreibende und Bürgern einen alternativen Weihnachtsmarkt für 2019 – mit dörflichem Charakter, mit ähnlichem Kernprogramm, aber wegen der bevorstehenden Bauarbeiten im Ortskern an einem anderen Standort.

Zudem fassen Vieweg und weitere Gewerbetreibendenein „Straßen- und Rock-/Pop-Festival für Nachwuchskünstler“ ins Auge. Er habe schon Kontakt zu Bands aufgenommen und positive Rückmeldungen erhalten, sagt Vieweg. Voraussichtlich im Februar soll der Termin feststehen.

Ein Interesse an der Bildung des „Knotenpunkts“ haben laut Vieweg unter anderem Gewerbetreibende von der Mittelstraße gezeigt, aber auch Vereine wie der BSV Heeren, Schulen und Kindergärten seien eingebunden. Der „Knotenpunkt“ lasse sich durchaus vergleichen mit der Vereinsgemeinschaft Methler, die den Methleraner Weihnachtsmarkt organisiert, oder dem „Runden Tisch Südkamen“, der ein Dach für dortige Vereine und Institutionen bildet.

Solche Organisationen bilden einen größeren Rahmen, als ein Gewerbeverein bieten kann. „Wir sind keine Konkurrenz zum Gewerbeverein“, betont Vieweg. Das zeige sich schon daran, dass auch Vorstandsmitglieder des Gewerbevereins „Wir in Heeren-Werve“ mitmachen.

„Mir ist es persönlich wichtig, immer wieder die Jugend und die Älteren einzubinden und den Ortskern damit zu stärken“, so Vieweg. „Der Erfolg der letzten Aktionen überlagert den Stressfaktor und ich würde gerne mehr Aktionen im Ortskern vereinen.“

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