Ina Scharrenbach (CDU), NRW-Ministerin für Bauen, Heimat, Gleichstellung und Kommunales aus Kamen, mit Mund-Nasen-Schutz in der Landespressekonferenz im Landtag. © dpa
Corona-Pandemie

Ministerin Scharrenbach stellt klar: „Ich bin nicht in Quarantäne“

Medien berichten am Freitag landesweit, dass NRW-Ministerin Ina Scharrenbach in Quarantäne sei. Doch das stimmt nicht, wie die Kamener CDU-Politikerin jetzt klarstellt.

Diese Nachricht sorgte am Freitag für Aufsehen in der Landespolitik: Die Ministerin für Bauen, Heimat, Gleichstellung und Kommunales, Ina Scharrenbach aus Kamen, habe sich wegen eines positiven Corona-Tests in ihrem Umfeld vorsichtshalber in häusliche Quarantäne begeben, berichteten Medien landauf, landab.

Ein Fahrer wurde positiv auf Corona getestet

Doch das stimme so nicht, wie die Ministerin selbst gegenüber unserer Redaktion klarstellte. Einer ihrer Fahrer sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, doch weil sie das letzte Mal vor über einer Woche mit ihm Kontakt habe, müsse sie sich nicht in häusliche Quarantäne begeben, sondern könne ganz normal weiter arbeiten, schilderte Scharrenbach.

Die 44-jährige CDU-Politikerin aus Kamen hatte zuvor gleichwohl ihre Termine am Freitag vorsichtshalber abgesagt, weil sie sich zur Sicherheit einem Corona-Schnelltest unterzog. Dieser fiel negativ aus. Via Twitter teilte Scharrenbach danach mit: „Schnelltest ist negativ. Passt weiter auf Euch auf und allen Corona-Infizierten gute und schnelle Genesung!“

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Jahrgang 1982. Aufgewachsen im Münsterland. Nach dem Politik-Studium in Münster über Dortmund ins schöne Holzwickede. Verheiratet, Familienvater. Seit 2000 Journalist, seit 2010 beim Hellweger. Mag das Ruhrgebiet, Currywurst und gut gemachte Nachrichten – digital und gedruckt.
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Kevin Kohues
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