Messerstecherei im Sesekepark: Weitere Ermittlungen

dzZahlreiche Aussagen für ein Gesamtbild

Nach der Messerstecherei im Sesekepark vor anderthalb Wochen dauern die Ermittlungen an. es gibt zahlreiche Zeugenaussagen zu verarbeiten. Bei dem Vorfall waren drei Männer verletzt worden.

Kamen

, 09.08.2019, 13:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine Woche nach der Messerstecherei im Sesekepark laufen die Ermittlungen weiter. Nach dem Zwischenfall, bei dem drei junge Männer verletzt wurden, hatte die Polizei zahlreiche Beteiligte und Zeugen zu vernehmen. Diese Ergebnisse werden nun zusammengetragen, um sich ein Gesamtbild zu verschaffen. Im Angesicht der Fülle der Beobachtungen nicht ganz einfach. „Das Verfahren ist in der Bearbeitung. Wir ermitteln weiter“, berichtete am Freitag Polizeisprecherin Vera Howanietz.

Mindestens fünf Beteiligte

Bei dem Vorfall am Dienstagabend voriger Woche waren mindestens fünf Beteiligte und ein Messer im Spiel. Das traurige Ergebnis: Drei verletzte junge Männer, die keine schweren Blessuren davontrugen, und ein relativ großer Einsatz von Polizei und Rettungsdienst. Bei der Auseinandersetzung, so hatte die Kreispolizei mitgeteilt, war es wohl ums liebe Geld gegangen. Weil die Situation sehr unübersichtlich war, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Die Beamten hatten die Befragungen selbst im Krankenhaus noch fortgeführt.

Vorfall am Südeingang der Vinckebrücke

Ort des Geschehens war der Südeingang der Vinckebrücke, die hinüber zur Klosterstraße führt. Gegen 18.45 Uhr waren die Männer unterschiedlicher Nationalität aus persönlichen Gründen zunächst verbal aneinandergeraten. Dabei soll es um geliehenes und noch nicht zurückgezahltes Geld gegangen sein. Die Männer kannten sich offenbar. Ersten Ermittlungen zufolge sollen zwei 19 und 23 Jahre alte Männer, die in Kamen und Bergkamen leben, die drei Männer angegriffen und sie dabei verletzt haben. Hier soll zumindest ein Messer im Spiel gewesen sein.

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Keine lebensgefährlichen Verletzungen

Die zwischen 18 und 20 Jahre alten, in Kamen und Dormagen lebenden Männer wurden nicht lebensgefährlich verletzt und konnten nach Behandlung, bzw. kurzer Beobachtung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Es war die zweite Auseinandersetzung mit Stichwaffen binnen weniger Tage, nachdem es bereits am Sonntag zuvor bei einem Autotreffen auf dem Fürstenhof in Bergkamen-Rünthe zu einem ähnlichen Angriff, ausgeführt mit einer Stichwaffe ebenso nach einem Streit, gekommen war. Bei der mutmaßlichen Messerstecherei handelte es sich um eine Auseinandersetzung zwischen zwei Osnabrückern. Auch dort hatten die Beamten zahlreiche Zeugen zu vernehmen, um den Ablauf zu rekonstruieren. Es hatte sich eine Menschentraube gebildet, nachdem ein Mann hinter einem Zaun, über den er gefallen war, blutend auf dem Boden gefunden worden war.

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