Feuerwehr sucht Körne nach angeblich vermisstem Skateboarder ab

Alarm am Ufer

Eine Jacke und ein Skateboard lagen am Ufer der Körne, sodass ein Spaziergänger einen schlimmen Verdacht hegte: Jemand ist ins Wasser gefallen. Eine größere Suchaktion wurde ausgelöst.

Kamen, Dortmund

, 16.10.2018, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehr sucht Körne nach angeblich vermisstem Skateboarder ab

Körnebrücke im Bereich des Jägerwegs in Wasserkurl. © Stefan Milk

„Hilflose Person im Wasser“ – so lautete die Meldung, die die Freiwillige Feuerwehr Kamen um 13.12 Uhr erhielt. Die Einsatzkräfte rückten mit mehreren Fahrzeugen aus, um das Ufer zwischen Westick und der Dortmunder Stadtgrenze abzusuchen.

Feuerwehrleute gingen aus Richtung der Körnebrücke Westicker Straße bachaufwärts in Richtung Wasserkurl. Von der Körnebrücke Wasserkurler Straße kamen ihnen andere Helfer entgegen. Von der Wasserkurler Straße nahmen weitere Einsatzkräfte das Ufer bis zur Dortmunder Stadtgrenze ins Visier. Die Meldung des Spaziergängers war aus dem Dortmunder Stadtgebiet gekommen.

„Jemand hat eine Jacke und ein Skateboard am Ufer gefunden“, sagte eine Sprecherin der Dortmunder Feuerwehr über den Grund für den Einsatz. Die Dortmunder Feuerwehr wurde um 13.10 Uhr alarmiert und suchte den Uferbereich der Körne zwischen der Husener Eichwaldstraße und der Kamener Stadtgrenze ab.

Auch die Polizei aus Unna und Dortmund war im Einsatz. Die Dortmunder Kräfte brachen ihre Suche nach einer Stunde ergebnislos ab. In Kamen dauerte die Suche zu diesem Zeitpunkt noch an. Um 14.50 Uhr erklärte auch der Kamener Feuerwehr-Chef die Suche für beendet. „Gott sei Dank hat sich der Verdacht nicht bestätigt“, sagte Rainer Balkenhoff. Allein in Kamen waren 22 Feuerwehrleute aus der Hauptwache und dem Löschzug Methler im Einsatz. Die Suche wurde von einem Hubschrauber unterstützt.

Feuerwehr sucht Körne nach angeblich vermisstem Skateboarder ab

Feuerwehrfahrzeuge in Höhe der Körnebrücke an der Wasserkurler Straße in Methler. © Michael Neumann

Der Körnebach entspringt in Alt-Scharnhorst in Dortmund aus zwei kleinen Gräben und mündet nach rund 12,9 Kilometern in Kamen in die Seseke.
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