Lokale Geschichte liebevoll aufgearbeitet

dzTag des offenen Denkmals

Das vielseitige Programm zum 25. Tag des offenen Denkmals in Lerche mit einer Radtour, einem Konzert und einem kleinen Theaterstück.

Lerche

, 17.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Zum 25. Jubiläum des Tages des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, gibt es wieder verschiedene regionale Angebote für historisch interessierte Menschen. In Lerche hat sich Ortsheimatpfleger Dieter Güldenhaupt mächtig ins Zeug gelegt, um ein ansprechendes Programm zusammenzustellen, das er mit einer Radtour durch den Ort verbindet, die etwa 13 Kilometer lang ist.

Interessierte treffen sich dazu um 15 Uhr an der Gaststätte Keitmann, Kamener Straße 238. Von dort geht es mit dem Rad durch den Selbachpark und an der Bever entlang bis zum Haus Reck, Huckenhollweg 42. Dort wird Güldenhaupt – passend zum diesjährigen Motto des Tages des offenen Denkmals „Entdecken, was uns verbindet“ – über die europäischen Herren von der Recke berichten, die es teilweise bis ins Baltikum gezogen hat.

Anschließend geht es gegen 17.30 Uhr in die Kapelle Lerche, Kamener Straße 237. Dort präsentiert Güldenhaupt zum einen ein kleines Theaterstück zur Entstehungsgeschichte der Kapelle, in dem er auch selbst mitspielt. „Ich hoffe, dass wir an dem Tag auch in Kostümen auftreten können“, sagt der 68-Jährige mit Vorfreude. Nach dem Theaterstück wird der Organist Michael Kauke einige Musikstücke präsentieren und zum Schluss die Europahymne, die Instrumentalversion von Beethovens „Ode an die Freude“, anstimmen.

Nachdem die Musik verhallt ist, geht es gegen 18 Uhr in der Gaststätte Keitmann weiter, Kamener Straße 238. Dort hält Güldenhaupt noch einen Lichtbildvortrag über das Gebiet Westfalen. Schließlich wird ein Kurzfilm einen Vorgeschmack auf den längeren Dokumentarfilm „Westfalenlied“ von 1957 geben, den Güldenhaupt noch im Herbst diesen Jahres präsenteiren möchte. „Wenn ich den Film zeige, bekommen die Zuschauer große Augen“, schwärmt der 68-Jährige. In dem Film gebe es viele Schwarz-Weiß-Aufnahmen von dem – vor allem bäuerlichen – Leben in Westfalen in der Zeit der 50er-Jahre.

Wer am Tag des offenen Denkmals in Lerche teilnehmen möchte, aber lieber auf die Radtour verzichten will, kann auch direkt zu den angegebenen Orten kommen, um etwa dem Konzert zu lauschen.

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