Lichtermarkt, Fliegenkirmes und Severinsmarkt – diesen Veranstaltungen droht die Absage

dzVolksfeste

Die Planungen für Großveranstaltungen wie Lichtermarkt in Bergkamen, Fliegenkirmes in Fröndenberg und Hansemarkt in Kamen liegen auf Eis. Erwartet wird eine Verlängerung des Veranstaltungsverbots.

Kamen, Bergkamen, Fröndenberg

, 18.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die erwartete Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen betrifft nicht nur das Stadtfest in Unna, sondern auch größere Events in Bergkamen, Kamen und Fröndenberg.

In den Rathäusern wurden am Mittwoch mit Spannung auf die Ergebnisse der Beratungen von Bund und Ländern gewartet. Die Regierungschefs verfolgen das Ziel, Volksfeste noch monatelang zu verbieten. Bislang gilt das Verbot bis 31. August.

Fröndenberg befindet sich nach Auskunft der Stadtverwaltung derzeit in Gesprächen mit den Schaustellern in Bezug auf eine mögliche Absage der Fröndenberger Fliegenkirmes (18. bis 20. September). Hinsichtlich des Bauernmarktes (4. Oktober) sei ebenfalls noch keine abschließende Entscheidung getroffen. „Hier möchten wir zunächst die weitere Beschlusslage auf der Bundesebene abwarten“, hieß es.

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In Kamen wäre unter anderem der Hansemarkt (12./13. September) mit verkaufsoffenem Sonntag sowie die Kirmes „Severinsmarkt“ (16. bis 19. Oktober) betroffen. Sobald die Verlängerung des Verbots vorliege, „wird sich der Verwaltungsvorstand mit den geplanten Veranstaltungen beschäftigen“, erklärte Stadtsprecher Peter Büttner. „Hierbei wird auch berücksichtigt, inwiefern Ausnahmen vom Veranstaltungsverbot vorgesehen bzw. umsetzbar sind. Insofern lässt sich eine genaue Einschätzung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vornehmen.“

Die Planungen für den Lichtermarkt in Bergkamen am 30. Oktober waren ohnehin schon auf Eis gelegt. Nun sieht der Leiter des Stadtmarketings, Karsten Quabeck, seine Befürchtungen bestätigt, dass die Großveranstaltung wahrscheinlich ausfallen muss. Für eine offizielle Absage sei es aber noch ein wenig früh, sagte er. „Erst einmal müssen wir uns die neue Verordnung genau ansehen.“

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