Lebendiger Kalender in Heeren-Werve

dzIdeen zum Advent

Erstmals soll es in diesem Jahr einen „lebendigen Adventskalender“ in Heeren-Werve geben. Ziel der Aktion ist es, dass sich die Menschen im Ort begegnen oder auch erst kennenlernen.

28.10.2019, 15:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Idee kam sofort an: Als Stadtteilmanager Jakob Hamborg das Konzept des „Lebendigen Adventskalenders“ beim Treffen der Initiative „Rund ums Dorf“ vorschlug, erntete er spontane Zustimmung. Für eine 24-tägige Veranstaltung im Advent, durch die sich die Heeren-Werver einfach noch ein wenig näher kommen könnten.

24 Treffpunkte sollte es idealerweise in der Vorweihnachtszeit im Stadtteil geben - wovon der 24. Dezember natürlich auch die Kirche sein kann. An den 23 anderen Tagen treffen sich die Menschen vor Fenstern, Haustüren, Garagentoren oder in Carports. Jeder im Ort kann zum adventlichen Gastgeber werden: Vereine können mitmachen, Schulen, Kindertagesstätten, Institutionen oder eben auch Privatpersonen. Wie ein Gastgeber das Treffen gestaltet, bleibt letztlich ihm selbst überlassen - nur sollte es einen Bezug zur Adventszeit haben und möglichst viele Personen ansprechen, bitten Stadtteilmanager Jakob Hamborg und Christina Pfingsten von der evangelischen Kirchengemeinde.

Jeden Tag ein dekoriertes Fenster

Wer als Gastgeber mitmachen möchte, gibt einen Wunschtermin und möglichst noch einen oder mehrere Ausweichtermine an, so dass letztlich jeder Tag vom 1. bis zum 24. Dezember durch einen adventlichen Treffpunkt belegt werden kann. „Schön wäre es, wenn Sie an dem Tag ein Fenster dekorieren, welches das Adventskalender-Türchen symbolisiert“, heißt es in dem Informationsschreiben des Stadtteilbüros. Vor dem Fenster kann dann gemeinsam gesungen und/oder eine vorweihnachtliche Geschichte vorgelesen werden; kleine Aufführungen sind möglich, ebenso Plätzchen backen oder Bastelaktionen für Kinder; Behälter zum Aufwärmen von Glühwein oder Punsch kann die Initiative „Rund ums Dorf“ leihweise zur Verfügung stellen. Der kulinarische Anteil ist aber ausdrücklich kein „Muss“ bei der Veranstaltung. Gute Gespräche, Musik und Besinnlichkeit stehen im Vordergrund. Insgesamt sollte das Programm, durch das der Gastgeber führt, maximal 20 Minuten in Anspruch nehmen.

Fünf Gastgeber haben sich schon gemeldet

Die ersten fünf Gastgeber haben sich übrigens schon direkt nach der Vorstellung des Konzepts per Mail beim Stadtteilbüro gemeldet: Sicher dabei sind demnach die Sportschützen, die katholische Kita, der Singekreis Heeren, die Mandolinen- und Gitarrenvereinigung sowie das Café im Alten Pfarrhaus.

Lebendiger Kalender in Heeren-Werve

Auch die Mandolinen- und Gitarrenvereinigung gestaltet ein „Fenster“ im Adventskalender. © Privat

Wer einen weiteren Termin, ein weiteres „Fenster“ anbieten möchte, kann sich entweder direkt bei Christina Pfingsten (Tel.: 02307 42844) oder Jakob Hamborg (02307 9252744) melden. Beide sind auch Ansprechpartner für Fragen oder Anregungen. Nähere Informationen zu Sinn und Ablauf gibt es aber auch auf der Internetseite http://www.lebendiger-adventskalender.de/

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