Langer Kamp bleibt gesperrt: Nach einer Winterpause geht der A2-Brückenbau in den Endspurt

dzStraßenbau

Der Lange Kamp ist einseitig gesperrt, weil über ihm an einer neuen Brücke gebaut wird. Die Arbeiten laufen noch. Wann der Lange Kamp wieder frei ist, sagt Straßen NRW nicht. Die Stadt schon.

Kamen

, 12.12.2019, 17:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Versprechen kann Markus Miglietti, Sprecher der Autobahnniederlassung Hamm noch nichts. Doch ein Ende der A2-Brückenarbeiten ist jetzt deutlich in Sicht. An den Brücken, die über den Langen Kamp und die Seseke führen, wird nun schon seit etwa zwei Jahren gearbeitet. Die alten Brücken wurden abgerissen und dann Stück für Stück neugebaut.

Großartige Verzögerungen hat es nicht gegeben: Schon zu Beginn der Bauarbeiten kündigte der Landesbetrieb Straßen NRW an, dass das 6,5-Millionen Euro schwere Projekt Anfang 2020 sein Ende finden soll. Und das wird allem Anschein nach auch so kommen.

Stadt Kamen wagt Prognose für ein Ende der Bauzeit

Lange wird es nämlich nicht mehr dauern, bis die A2 normal befahrbar ist – und auch die Straße Am Langen Kamp. Sie ist derzeit halbseitig gesperrt. Laut Miglietti wird das auch noch so lange der Fall sein, bis die Arbeiten beendet sind.

Wann genau das sein wird, kann er allerdings noch nicht sagen, da die Arbeiten von den Witterungen abhängig sind. Die Stadt Kamen wagt unterdessen eine Prognose: Voraussichtlich bis 28. Februar 2020 müssen die Verkehrsteilnehmer mit der aktuellen Situation auf der Kreisstraße zwischen Methler und Weddinghofen rechnen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor.

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Bevor die Bauarbeiter auf der A2 die letzte Bauphase einläuten, legen sie in Kürze erst einmal eine Winterpause ein. Laut Miglietti wird dann im Januar in Fahrtrichtung Oberhausen asphaltiert. Danach werde die Fahrbahn markiert und Schutzplanken angebracht. Im nächsten Schritt werde der Verkehr getrennt. „Die Streifen werden nach außen gedrückt, damit wir in der Mitte die Mittelstreifenüberfahrten zurückbauen können“, erklärt Miglietti.

Ist das geschehen, werden die drei Fahrstreifen in Richtung Oberhausen freigegeben. Die Autofahrer in Fahrtrichtung Hannover müssen sich noch etwas gedulden, bis sie breitere Fahrstreifen befahren können. Schließlich muss noch die schwere Behelfsbrücke abgebaut werden. Dafür werden drei Fahrstreifen nach innen gedrückt. Und dann heißt es auch auf dieser Fahrbahn endlich: Freie Fahrt.

Die beiden Brücken waren alt und zu schmal

Die beiden Brücken mussten erneuert werden, weil sie altersschwach waren und zu schmal. Während der Bauarbeiten blieben auf der Autobahn 2 weiterhin insgesamt sechs Spuren bestehen. Mehr Stress gab es unterhalb der Brücke.

Der Lange Kamp musste zwischendurch vollgesperrt werden. Und das wird auch noch mindestens einmal der Fall sein: Spätestens wenn die Behelfsbrücke, die derzeit die rechte Fahrspur in Richtung Hannover trägt, abgebaut wird.

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