Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen befasst sich mit zwei Eilanträgen gegen die Ausgangssperre und das Kontaktverbot in Privaträumen im Kreis Unna.
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen befasst sich mit zwei Eilanträgen gegen die Ausgangssperre und das Kontaktverbot in Privaträumen im Kreis Unna. © Jörn Hartwich
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen

Klage gegen Ausgangssperre im Kreis Unna eingereicht

Zwei Bürger aus Lünen und Holzwickede wollen die Ausgangssperre im Kreis Unna nicht hinnehmen. Sie fechten die Anti-Corona-Maßnahme per Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen an.

Die Ausgangssperre im Kreis Unna wird gerichtlich überprüft. Zwei Bürger aus Lünen und Holzwickede haben das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eingeschaltet. Die Ausgangssperre ist seit Montag, 0 Uhr, in Kraft und verbietet außer in triftigen Gründen das Verlassen der Wohnung zwischen 21 und 5 Uhr. Aus Sicht der Kläger handelt es sich um unverhältnismäßige Eingriffe in ihre Freiheitsrechte.

Argument: Die Ansteckungsgefahr ist draußen nicht gegeben

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Redaktionsleiter
Jahrgang 1973, aufgewachsen im Sauerland, wohnt in Holzwickede. Als Redakteur seit 2010 rund ums Kamener Kreuz unterwegs, seit 2001 beim Hellweger Anzeiger. Ab 1994 Journalistik- und Politik-Studium in Dortmund mit Auslandsstation in Tours/Frankreich und Volontariat bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund, Lünen, Selm und Witten. Recherchiert gern investigativ, zum Beispiel beim Thema Schrottimmobilien. Lieblingssatz: Der beste Schutz für die liberale Demokratie ist die Pressefreiheit.
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