Warum die Kirche Heilige Familie bald mit einem zusätzlichen Gitter gesichert sein wird

dzAb Februar

Ein Gitter zwischen der Eingangstür und dem Kirchenschiff könnte bald die Sicht in die Kirche Heilige Familie hinein stören. Doch das Gitter bringt zwei entscheidende Vorteile mit sich.

Kamen

, 21.10.2019, 15:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Kirche Heilige Familie tut sich schon seit einigen Wochen etwas. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung verändert sich die Kirche an mancher Stelle sichtbar, an anderer Stelle weniger sichtbar. So wurde etwa an den Glocken gearbeitet, die nun lauter läuten. Eine Veränderung des Kirchenbildes hat sich dadurch aber freilich nicht ergeben.

Für eine deutliche Veränderung wird indes eine Maßnahme sorgen, die im Februar in Angriff genommen werden soll. Wie Pfarrer Bernhard Nake erklärt, soll zwischen Eingangstür und Kirchenschiff ein Gitter angebracht werden. Das Gitter soll vor Vandalismus und Diebstahl schützen. Zwar wurde noch nichts Wertvolles aus der Kirche gestohlen, doch Schmierereien oder Durchschusslöcher im Glas hat es schon gegeben.

Das Gitter soll aber nicht nur für mehr Sicherheit sorgen, sondern ermöglicht auch variablere Öffnungszeiten. Bisher sei die Kirche nur vormittags und nachmittags zu bestimmten Zeiten geöffnet, erklärt Nake. Wenn das Büro besetzt ist, können Kirchengänger das Gotteshaus nur durch den seitlichen Rampeneingang betreten.

Wer die Kirche durch diesen Eingang betritt, muss am Büro vorbei und kann nicht ungesehen eintreten.

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Kirche Heilige Familie öffnet bald auch am Nachmittag

Ein spontanes Gebet ist bisher also nur mit einer Portion Glück möglich. Wenn niemand in der Kirche ist, ist sie abgeschlossen. Das könnte sich mit dem Gitter ändern. Es wird den kleinen Eingangsbereich vom Kirchenschiff abtrennen. In diesem Bereich befinden sich noch Bänke – und die Atmosphäre der Kirche ist dort laut Nake ebenfalls spürbar.

Mit dem Gitter werde der Haupteingang zu regelmäßigen Zeiten, vormittags und nachmittags geöffnet, sagt Nake. Der kleine Eingangsbereich steht Betenden dann täglich für längere Zeit zur Verfügung. Auch für Nake ist das sicherlich entspannter, muss doch kein komplizierter Plan mit Gruppen und Mitarbeiterinnen geschmiedet werden, damit diese ein Auge auf die Kirchenbesucher haben können.

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Taufstein wird versetzt

Eine Maßnahme, die den Kirchenbesuchern ebenfalls direkt auffallen wird, ist die Versetzung des Taufsteins. Er soll künftig in der Mitte des Kirchenschiffes liegen. Dafür müssen Bänke verkürzt werden. Die Arbeiten an der Kirche kosten die Gemeinde insgesamt rund 200.000 Euro. Nake räumt jedoch ein, dass manche Maßnahmen bereits teurer waren als veranschlagt. Bei einem so alten Gebäude sei das nicht unüblich. Geld für das geplante Gitter ist jedenfalls noch da.

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