Kamener sollen ihre Straßenbäume vor dem Vertrocknen retten

Aufruf der Stadt

Über 8000 Bäume stehen an den Kamener Straßen. Angesichts der Trockenheit kommen die Mitarbeiter der Stadt mit dem Wässern kaum nach. Nun sollen die Bürger zur Gießkanne greifen.

Kamen

, 29.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kamener sollen die Bäume an den Straßen gießen, damit diese die Trockenheit überstehen.

Die Kamener sollen die Bäume an den Straßen gießen, damit diese die Trockenheit überstehen. © picture alliance/dpa

Die Folgen der Trockenheit und der Hitze sind kaum zu übersehen: Viele Bäume bekommen gelblich-braunes Laub und werfen teilweise Blätter ab, weil ihnen das Wasser fehlt. Gerade Straßenbäume, die neben der direkten Sonneneinwirkung noch zusätzlich die Wärmestrahlung von aufgeheizten Fahrbahnoberflächen und Gebäuden aushalten müssen, kommen bei ausbleibendem Regen schneller in eine Stresssituation. Die Stadt Kamen bemüht sich zwar, ihre Pflanzen zu wässern, doch bei deutlich über 8000 Stadtbäumen stößt sie an ihre Grenzen.

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Daher bittet Karsten Harrach vom Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt die Bürger und Bürgerinnen um Unterstützung: „Die Straßenbäume – insbesondere die noch jungen – sind in diesen Tagen für jede Gießkanne Wasser dankbar. Dabei ist es gar nicht nötig, ,seinen‘ Straßenbaum jeden Tag zu gießen. Zweimal die Woche reicht aus.“

Dann aber sollten die Baumfreunde möglichst reichlich gießen und die Füllung von fünf bis sechs Gartengießkannen verwenden. Harrach empfiehlt, das Wasser über die gesamte Baumscheibe zu verteilen und nicht nur am Stamm zu gießen. Wenn verfügbar, sollte man natürlich zuerst auf aufgefangenes Oberflächenwasser, zum Beispiel von Dachabläufen, zurückgreifen.

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