Kamener Akustikmusik-Reihe bekommt eine Kumpel-Edition

dzMusikinitiative Laut und Lästig

Die Kamener Musikinitiative Laut und Lästig kann auch ruhig und besinnlich. Auf dem Monopol-Zechengelände gibt es am Samstag, 24. November, akustische Musik am Förderturm.

20.11.2018, 16:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich ist man von der Kamener Musikinitiative Laut und Lästig eher rockige Töne gewohnt. Mit der neuen Reihe „Acoustic Rotation“ wagt sich der heimische Konzertveranstalter aber zunehmend in das Feld der sanften, gefühlvollen und aussagekräftigen Akustikmusik. Für die zweite Auflage der Reihe hat sich die Initiative wieder einen besonderen Ort in Kamen ausgesucht: am Samstag, 24. November, spielen vier Bands auf dem Monopol-Zechengelände bei der „Acoustic Rotation – Kumpel Edition“. Die Veranstaltung soll dort – Herbert-Wehner-Straße – von 18 bis ca. 23 Uhr stattfinden. Der Eintritt ist frei.

„Wir werden das sehr weihnachtlich und gemütlich machen – mit Glühwein und Punsch“, verrät Frank Hilgenfeld, Gründungsmitglied von Laut und Lästig. Der Ablaufplan gestaltet sich wie folgt: 18 Uhr: Beginn; 18.30 bis 19 Uhr: Anni Hilation‘s Arms ; 19 bis 19.30 Uhr: Oliver West; 19.30 bis 20.20 Uhr: Matthias Drögsler; 20.20 bis 21 Uhr: Phili; 21 bis 21.30 Uhr: Anni Hilation‘s Arms; 21.30 bis 22 Uhr: Oliver West. Die Gruppen lassen sich dem Gernre „Singer/Songwriter“ zuordnen und stehen für handgemachte, gefühlvolle, akustische Musik.

Illuminierter Förderturm

Neben Glühwein und alkoholfreien Punsch wird es auch Bier und Softdrinks gegen den Durst sowie Würstchen vom Grill für den Hunger zwischendurch geben. Zusätzlich zu den musikalischen und kulinarischen Genüssen wird es auch etwas fürs Auge geben. „Der Förderturm soll spektakulär illuminiert werden“, kündigt Hilgenfeld an. Auch die alte Maschinenhalle soll in bunten Lichtern erstrahlen.

Die „Acoustic Rotation – Kumpel Edition“ ist eine Kooperation zwischen Laut und Lästig und dem Förderverein Monopol 2000. Die Veranstaltungsreihe selbst ist ein Projekt der Musikinitiative, um bekannte und schöne Orte in Kamen mit akustischer Musik zu bespielen.

Das erste Konzert der Reihe fand bereits im Juni an der Maibrücke statt. Vielleicht lag es an den hohen Temperaturen, die damals die Seseke-stadt ordentlich aufheizten – das erste Konzert wurde seiner Zeit jedenfalls nicht sonderlich gut besucht. Davon will sich die Initiative aber nicht abschrecken lassen. „Wir arbeiten schon an den nächsten Terminen“, sagt Hilgenfeld, „die Reihe geht also auf jeden Fall weiter!“

Das 30. Jubiläum

Schließlich wäre da noch ein besonderer Anlass, den die Initiative in absehbarer Zeit zelebrieren möchte. Laut und Lästig wurde 1988 gegründet, folglich feiert der Verein dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Die Pläne rund um die große Jubiläumsfeier halten die Mitglieder aber noch im Dunkeln. Bei der Ankündigung der Konzertreihe „Road to Rockolution“ im Mai diesen Jahres gab sich Hilgenfeld geheimnisvoll: „Die ‚Road to Rockolution‘ ist keine Straße zur Erlösung, sondern die Straße zum Jubiläum“, sagte er schmunzelnd.

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