Tragischer Tod

Kamener (77) ertrinkt in seinem überfluteten Keller

Das Unwetter am Mittwoch hat ein Todesopfer gefordert. Ein Kamener ist in seinem unter Wasser stehenden Keller ums Leben gekommen. Er ertrank unter höchst tragischen Umständen.
So sah es am Donnerstagmorgen an der Seseke im Bereich der Maibrücke aus. Das Starkregen hat dafür gesorgt, dass sich der Pegel innerhalb weniger Stunden verfünffachte. Inzwischen sinkt er wieder. © Stefan Milk

Ein 77-jähriger Mann aus Methler ist während des Unwetters am Mittwoch ums Leben gekommen. Er ertrank im überfluteten Keller seines Wohnhauses. Er verunglückte bereits zu Beginn des Starkregens unter sehr tragischen Umständen.

Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, war der Mann in den Keller gegangen, um eine kaputte Tauchpumpe zu reparieren. Bei diesen Arbeiten blieb er in einem Schacht stecken. Als das Wasser anstieg, konnte er sich nicht befreien und ertrank.

Vergebliche Reanimationsversuche

Angehörige alarmierten den Rettungsdienst. Sanitäter und Polizeibeamte versuchten noch, den Mann zu reanimieren. Erfolglos: Der 77-Jährige verstarb jwenig später in einem Krankenhaus.


Die Polizei ist sich sicher, dass es sich bei dem Tod des Mann um einen Unfall im Zusammenhang mit dem Unwetter handelt. Ein Fremdverschulden schließen die Ermittler aus. Methler war in der Nacht zu Donnerstag einer der Schwerpunkte des Unwetter-Einsatzes der Kamener Feuerwehr. Dort war der Braunebach über die Ufer getreten.

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