In die Fußgängerzone kommen Menschen zum Einkaufen, zum Wochenmarkt, aber auch, um die Gastronomie zu nutzen. Das neue Format „Kamen geht aus“ rückt am 13. und 14. Juli Letzteres in den Fokus.

Kamen

, 29.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Wo kann ich in der Innenstadt eigentlich gut essen gehen und welche Speisen gibt es in den Kamener Restaurants? Diese Frage können zu viele Kamener nicht beantworten, glaubt Michael Wilde. Der Kümpers-Wirt will das Gastronomieangebot bekannter machen und plant für das Wochenende am 13. und 14. Juli ein völlig neues Format.

An dem Wochenende, an dem früher das Stadtfest durchgeführt wurde, heißt es nun: „Kamen geht aus“. Das bedeutet aber nicht, dass sich alle Besucher in Schale werfen müssen. Im Gegenteil: „Kamen geht aus“ soll eine Veranstaltung für alle Menschen sein, die in Kamen leben, arbeiten, Freunde haben oder aus anderen Interessen Kontakt zu der Stadt haben.

Zentraler Ort ist der Alte Markt

„Ich plane eine zweitägige Veranstaltung“, verrät Wilde. Konzentrieren soll sich das Ganze vornehmlich auf dem Alten Markt. „Vier Gastronomen machen mit“, sagt Wilde, will die Namen der Wirte aber noch nicht verraten. Sie werden eine Auswahl an verschiedenen Speisen an Ständen anbieten, wobei der Verkaufspreis neun Euro nicht überschreiten soll.

„Viele Menschen kennen die kulinarische Vielfalt in Kamen gar nicht“, sagt Wilde und hat dabei auch die Neubürger im Blick. Diesen Menschen will sich die Kamener Gastronomieszene vorstellen. „Ich möchte aber auch die Gastronomen mit ins Boot holen, die kein Speiseangebot haben“, sagt Wilde. Möglich ist das vor allem über den Getränkeausschank.

Livemusik auf der Bühne

Während der Veranstaltung, die samstags von 12 bis 23 Uhr und sonntags von 12 bis 20 Uhr durchgeführt werden soll, wird es Hintergrundmusik geben. Samstagabends sollen aber auch mehrere Bands auf einer Bühne auftreten.

Die Stadtverwaltung hat „Kamen geht aus“ in den ohnehin umfangreichen Veranstaltungskalender mit aufgenommen und unterstützt die Durchführung.

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Bürgermeisterin Elke Kappen begrüßt das neue Veranstaltungsformat. Im Kulturausschuss sagte sie: „Die Attraktivität der Fußgängerzone macht nicht nur der Einkauf aus, sondern auch Veranstaltungen und die Gastronomie. Das ist ein gutes Dreieck.“

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