Interkulturelle Woche: So bunt und vielfältig ist Kamen

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Die Möglichkeit, Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und Generationen zu begegnen, machte den Charme des Eröffnungsfests der Interkulturellen Woche aus.
Die Möglichkeit, Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und Generationen zu begegnen, machte den Charme des Eröffnungsfests der Interkulturellen Woche aus. © privat
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Gestartet ist die Interkulturelle Woche in Kamen bereits am Wochenende, seitdem werfen verschiedene Aktionen in der Stadt ein Licht auf das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen.

„Es ist gut gelaufen, gemessen daran, dass das Wetter nicht so gut war“, sagt Bilitis Naujoks über das Eröffnungsfest am Samstag. Die Vorsitzende der beteiligten Flüchtlingshilfe-Organisation Pro Mensch Kamen schätzt, dass mehr als 300 Menschen verschiedener Nationalitäten die Auftaktveranstaltung besucht haben. Diese fand parallel zum Kamener Entenrennen stattfand. Ein eigens aufgestelltes Schild wies den Weg von der Seseke zur Poststraße.

Mit Beiträgen der Musikinitiative „Laut & Lästig“, einem internationalen Buffet sowie Spielen und einer Hüpfburg lockte das Fest große und kleine Besucher. Auch der Jugendtreff JKC, bekannt als Schauplatz des regelmäßigen Cafés International, war dank JKC-Leiter Ferit Altas in die Aktionen einbezogen. Naujoks zeigte sich erfreut, dass sich viele Helferinnen und Helfer zum Mitmachen bereit erklärt hatten.

Ein internationales Buffet spiegelt die kulturelle Bandbreite Kamens auch im Kulinarischen wider.
Ein internationales Buffet spiegelt die kulturelle Bandbreite Kamens auch im Kulinarischen wider. © privat

Weitere Programmpunkte der Interkulturellen Woche waren bislang eine Feier zum 22. Geburtstag der Bürgerinitiative Zivilcourage sowie die Eröffnung der Ausstellung „Losgehen. Ankommen“ im Haus der Familienbande. Nach einem Kinoabend („Le Havre“) im Haus der Stadtgeschichte am Mittwochabend (19 Uhr) geht es am Freitag, 30. September, mit einer Lesung zum Tag des Flüchtlings weiter (19.30 Uhr, Stadtbücherei).

Es folgen am Sonntag, 2. Oktober, eine musikalische Matinee (11 Uhr, Haus der Stadtgeschichte), und am Montag, Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, der Tag der offenen Moschee. Besucher können sich zudem für eine Führung durch den Hindu-Tempel in Hamm am 30. September anmelden.

Bilitis Naujoks (mit Bürgermeisterin Elke Kappenn) bei der Eröffnung der Interkulturelle Woche.
Bilitis Naujoks (mit Bürgermeisterin Elke Kappenn) bei der Eröffnung der Interkulturelle Woche. © privat