„Im Sommer geht‘s los“: Welche Straßen in Kamen schon bald ausgebessert werden

dzStraßenarbeiten in Kamen

Schlaglöcher ade! In Kamen werden noch in diesem Jahr viele Straßenabschnitte ausgebessert. Welche genau das sind, verrät der Erste Beigeordnete Dr. Uwe Liedtke.

Kamen

, 30.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schlaglöcher und Unebenheiten auf Straßen nerven, sind aber noch lange kein Grund dafür, dass eine Straße komplett erneuert wird. Denn das ist freilich teuer und bedeutet viel Aufwand – siehe Nordring. Ausgebessert können Straßen aber auch auf andere, einfachere und vor allem schnellere Weise.

Ein Verfahren ist das sogenannte DSK-Verfahren, bei dem zunächst eine Schicht der alten Straßenoberfläche abgefräst wird. Auf den dadurch angerauten Untergrund kommt dann eine neue, dünne Schicht. Daher auch die Abkürzung DSK, die für „Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise“ steht.

Ein klarer Vorteil dieses Verfahrens: Es geht schnell und beeinträchtigt den Verkehr nicht allzu sehr. Und es lässt sich freilich wieder vernünftiger auf den Straßen und Wegen vorankommen.

Im Kamener Stadtgebiet sollen noch in diesem Jahr einige Straßenabschnitte ausgebessert werden. Wie der Erste Beigeordnete Dr. Uwe Liedtke aufzählt, werden folgende Straßen teilweise ausgebessert:

  • Kirchplatz (Mitte, 220 Meter)
  • Lehmberge (Mitte, 880 Meter)
  • In der Körne (Methler, 520 Meter)
  • Holunderweg (Methler,1280 Meter)
  • Schleppeg (Südkamen, 850 Meter)
  • Rosenstraße (Heeren, 145 Meter)

Die Maßnahme sei schon ausgeschrieben, der Auftrag werde in Kürze vergeben, kündigte Liedtke an. „Im Sommer geht‘s los.“

Rad- und Gehweg stehen auch auf der Ausbesserungs-Liste

Doch nicht nur Autofahrer sollen von der Ausbesserungs-Offensive profitieren, denn auf Liedtkes Liste stehen auch ein Geh- und ein Radweg. So soll der Gehweg an der Schäferstraße mithilfe des DSK-Verfahrens ausgebessert werden. Des weiteren steht der Radweg an der Germaniastraße in Methler auf der Liste. Dort soll aber nicht nur eine dünne Asphaltschicht aufgetragen, sondern eine dickere. Der jetzige Belag soll ersetzt werden.

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Wem jetzt noch weitere Radwege einfallen, die einer Ausbesserung bedürfen, der muss nicht gleich im Rathaus anrufen. Denn dort ist der Radweg an der Germaniastraße nur einer von vielen Radwegen auf einer längeren Liste. Ab nächstes Jahr wird die Stadt nach und nach weitere Wege ausbessern.

Wann welcher Weg dran ist, hängt zum Beispiel damit zusammen, wie viele Zufahrten es gibt und ob er auch verbreitert werden muss. Das ist freilich komplizierter als „nur“ ein neuer Belag. Aus diesem Grund muss sich der eine oder andere Radfahrer noch etwas gedulden.

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