Eigentlich sollte es für den RS1 gerade im Kreis Unna beste Voraussetzungen geben. Vom Damm des Datteln-Hamm-Kanals über die Klöcknerbahntrasse und die Wirtschaftswege der Bahnlinie Königsborn-Unna gibt es bereits Wege, die nur ausgebaut werden müssten.
Eigentlich sollte es für den RS1 gerade im Kreis Unna beste Voraussetzungen geben. Vom Damm des Datteln-Hamm-Kanals über die Klöcknerbahntrasse und die Wirtschaftswege der Bahnlinie Königsborn-Unna gibt es bereits Wege, die nur ausgebaut werden müssten. © Stefan Milk
Endlosplanung

„Ich werde einen Teufel tun, dorther zu fahren!“ Heftige Kritik an RS1

Trauerspiel und Enttäuschung: Es gibt laute Kritik an der Endlosplanung für den Radschnellweg 1, der seit über sieben Jahren geplant wird. Ein Baustart vor 2026 ist wohl nicht in Sicht.

Als vor mehr als sieben Jahren die ersten Pläne für den Radschnellweg 1, kurz RS1, vorgestellt wurden, jubelte die Rad-Welt auf. Mittlerweile ist Ernüchterung eingetreten im Planungs-Marathon der Radfahrstrecke, die auf mehr als 100 Kilometern das Ruhrgebiet zwischen Duisburg und Hamm verbinden soll – und dabei auch durch Kamen und Bergkamen verläuft. Im Verkehrs- und Mobilitätsausschuss der Stadt Kamen gab es harsche Kritik, nachdem Ludwig Holzbeck, Dezernent des Kreises Unna den aktuellen Stand der Endlosplanung vorgestellt hatte.

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Kritik auch durch den ADFC

Erster Teilabschnitt war bereits 2015 eröffnet worden

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Redakteur
Jahrgang 1968, aufgewachsen in mehreren Heimaten in der Spannbreite zwischen Nettelkamp (290 Einwohner) und Berlin (3,5 Mio. Einwohner). Mit 15 Jahren erste Texte für den Lokalsport, noch vor dem Führerschein-Alter ab 1985 als freier Mitarbeiter radelnd unterwegs für Holzwickede, Fröndenberg und Unna. Ab 1990 Volontariat, dann Redakteur der Mantelredaktion und nebenbei Studium der Journalistik in Dortmund. Seit 2001 in Kamen. Immer im Such- und Erzählmodus für spannende Geschichten.
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