Warnung

Hundehalter aufgepasst: Verdächtige Wurststücke am Sesekeradweg entdeckt

Dicke, scheinbar harmlose Wurststücke hat eine Kamenerin am Sesekeradweg entdeckt. Doch diese Fleischstücke können für die Vierbeiner lebensbedrohlich sein.
Hunde schnuppern gerne herum und fressen beim Spaziergang auch schon mal etwas, das für sie gut riecht. Handelt es sich dabei jedoch um einen Giftköder, kann das für die Hunde lebensgefährlich werden. © picture alliance / Maurizio Gamb

Dicke Wurststücke, die für Vierbeiner wie ein wahres Festtagsmenü aussehen müssen, aber leider sehr gefährlich werden können: Immer wieder kommt es vor, dass Unbekannte Köder auslegen, deren Inhalt gefährlich für die Gesundheit der Hunde ist, weil sie mit spitzen Gegenständen gespickt sind oder gar mit Gift.

In Kamen tauchten aktuell wieder solche Köder auf – zumindest wird das in den Sozialen Medien verbreitet. Fundort ist laut einer Facebook-Nutzerin der Sesekeradweg, 200 Meter hinter der SB-Tankstelle an Wohnhäusern dort.

„Laut einer Spaziergängerin, die dort auch mit ihrem Hund unterwegs war, liegt da öfter mal was rum. Passt auf eure Tierchen auf“, schreibt die Nutzerin, die die Köder am Dienstag entdeckte.

Eine Kamenerin entdeckte diese Hundeköder am Sesekeradweg. © privat © privat

Wer gefährliche Köder findet, sollte den Fundort melden

Die Köder wurden mittlerweile entfernt, um die Hunde zu schützen, aber ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass so etwas leider immer wieder passiert. Wer Köder entdeckt, kann sich auch an die Stadt wenden, die die Stellen dann unter die Lupe nimmt.

Auch die Polizei sollte in solchen Fällen kontaktiert werden, denn wer gefährliche Köder auslegt, macht sich strafbar.

Hundehalter sollten Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen

Um seinen Hund vor möglichen Verletzungen zu bewahren, gibt die Tierrechtsorganisation Peta auf ihrer Internetseite unterschiedliche Tipps. Hunde können etwa darauf trainiert werden, auf Spaziergängen nichts zu fressen. Die Organisation empfiehlt außerdem, betroffene Gebiete nach Möglichkeit zu meiden oder den Vierbeiner zumindest vorerst an kurzer Leine zu halten.

Ist es schon zu spät und dem Hund geht es offensichtlich schlecht, muss schnell gehandelt werden. Anzeichen können zum Beispiel Erbrechen, Durchfall

starker Speichelfluss, übermäßiges Hecheln Unruhe oder Zittern sein.

Die Tierschützer empfehlen Hundehaltern:

  • Machen Sie sich mit den wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen für den Ernstfall vertraut.
  • Sammeln Sie Reste des Giftköders oder evtl. Erbrochenes ein. Das kann die Bestimmung des Giftes und somit eine schnellere und adäquatere Behandlung ermöglichen.
  • Suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf. Unterlassen Sie eigenmächtige Behandlungsversuche, denn nur ein Tierarzt kann die nötigen Maßnahmen fachkundig einleiten

Mehr Tipps gibt es unter www.peta.de.

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