Hotel „In der Kaiserau“ bleibt vorerst auch über Pfingsten geschlossen

dzVersorgungsengpass

Die Feiertage über Pfingsten sind für jeden Gastronomen ein lukratives Geschäft. Im Hotel „In der Kaiserau“ in Methler bleiben die Türen aber weiterhin verschlossen - auch wegen Corona.

Kamen

, 29.05.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Jürgen Weber, Stellvertreter des Geschäftsführers Daniel Gretz, raucht derzeit der Kopf. Fast zehn Wochen ist das Hotel und Restaurant „In der Kaiserau“ in der Robert-Koch-Straße schon wegen des Coronavirus geschlossen. Einnahmen in sechsstelliger Höhe fehlen mittlerweile - und die Situation wird nicht besser.

Versorgungsengpass wegen finanzieller Forderungen

„Wir hätten gerade erst wieder den Hotelbetrieb aufnehmen können. Bis dahin sind uns bereits die Einnahmen vieler Feiern - auch auswärts - durch die Lappen gegangen“, klagt der Mitarbeiter. Auch ein Lieferservice ist dem Restaurant anhängig. Ein aktueller Versorgungsengpass aufgrund finanzieller Forderungen sorge allerdings dafür, dass das Restaurant derzeit nicht öffnen könne.

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Vorgänger-Betreiber eröffnet Insolvenzverfahren

Indes wurde jetzt bekannt, dass der Vorgänger-Betreiber des Hotels „Gastronomiebetriebe In der Kaiserau GmbH“ am 30. April des Jahres einen Insolvenzantrag gestellt hat und jetzt Gläubiger bedienen muss. „Das Hotel In der Kaiserau wurde bereits am 6. Juni vergangenen Jahres durch deren Gesellschafter Olaf-Willi Weber verkauft. Ich habe im Oktober letztmalig etwas von denen gehört. Mittlerweile gibt es einen anderen Inhaber“, erklärt Jürgen Weber, der übrigens mit Olaf-Willi Weber weder verwandt noch verschwägert sei.

Wann Hotel und Restaurant wieder öffnen, ist noch unklar.

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