Ministerin aus dem Kreis Unna

Hoher Posten: Scharrenbach will bei NRW-CDU am Ruder bleiben

Nicht nur die Nachfolge von Armin Laschet wird dieses Wochenende beim CDU-Landesparteitag geregelt. Auch Ina Scharrenbach, Ministerin aus Kamen und Landtagskandidatin in Lünen, stellt sich zur Wahl.
Ina Scharrenbach, hier bei einem Eintrag ins goldene Buch der Stadt Kamen, kandidiert beim CDU-Landesparteitag. © Stefan Milk

Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) will in ihrer Partei in Nordrhein-Westfalen weiter eine Führungsrolle übernehmen. Die 45-Jährige aus Kamen kandidiert erneut für den Posten als stellvertretende CDU-Landesvorsitzende. Scharrenbach stellt sich an diesem Wochenende beim Landesparteitag in Bielefeld zur Wahl.

Neue Spitze der CDU-NRW und Nachfolger von Armin Laschet, der in den Bundestag nach Berlin wechselt, soll Verkehrsminister Hendrik Wüst (46) werden. Auch Scharrenbach war zeitweise als mögliche Nachfolgerin Laschets in der NRW-Staatskanzlei im Gespräch.

Die CDU in NRW steht vor einem personellen Umbruch. So wird beim Landesparteitag am Wochenende in Bielefeld Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (64) nicht mehr für einen Posten im Vorstand kandidieren. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll an seiner Stelle Sabine Verheyen (56) aus dem Kreisverband Aachen für einen der fünf Stellvertreter-Posten antreten.

Neu in den Vorstand gewählt werden soll auch Innenminister Herbert Reul (69). Für den Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Ralph Brinkhaus, soll Daniel Sieveke (40, Paderborn) in den Vorstand rücken. Heimatministerin Scharrenbach bekleidet seit 2012 einen Stellvertreter-Posten. Sie ist seit 2017 Vorsitzende der Frauen-Union NRW. Bei der Landtagswahl 2022 kandidiert sie im Wahlkreis für Lünen, Selm, Werne und Hamm.

Mit Material von dpa

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