Hitze am Wochenende: Ist öffentliches Grillen in Kamen erlaubt?

dzSommer in Kamen

An diesem Wochenende klettert das Thermometer in Kamen mal wieder über die 30-Grad-Marke. Viele zieht es ins Freie. Darf man gerade eigentlich öffentlich Grillen – und wenn ja, wo?

Kamen

, 31.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Freitag 29 Grad, am Samstag sogar 33 Grad: Der Sommer meldet sich zurück und dürfte viele Kamener am Wochenende nach draußen locken. Neben der Abkühlung im Freibad schätzen nicht wenige ein Picknick oder Grillen im Freien. Doch was ist in Corona-Zeiten gerade eigentlich wo erlaubt?

Peter Büttner von der Stadt Kamen erklärt, dass die aktuelle Corona-Schutzverordnung Grillen und Picknicken anders als noch vor einigen Wochen nicht mehr explizit verbietet.

„Es gelten aber natürlich die Abstandsregeln“, so Büttner. Außerdem dürfen sich außerhalb von Familien sowie Personen aus zwei häuslichen Gemeinschaften höchstens zehn Personen treffen.

Stadt bittet darum, aufs Grillen in Parks zu verzichten

Doch nur weil etwas nicht gesetzlich verboten ist, muss es ja noch keine gute Idee sein. Unabhängig von Corona ist die Trockenheit in Verbindung mit der Hitze derzeit eine Kombination, die die Stadt Kamen zu folgender Empfehlung veranlasst: „Wir bitten die Leute darum, sich zurückzuhalten und zuhause zu grillen“, sagt Stadtsprecher Büttner.

Die Brandgefahr beim Grillen sei relativ hoch, die Wiesen trocken. Und an belebten Orten wie dem Sesekepark sei auch die Gefahr durch Funkenflug nicht zu unterschätzten.

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Grillverbot wie 2019 wird geprüft

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt wegen einer andauernden Hitzewelle zeitweise sogar ein Grillverbot auf öffentlichen Plätzen und in Grünanlagen verhängt, dabei insbesondere Galgenberg, Postpark, Park am Koppelteich, das Freizeitzentrum Lüner Höhe und die Freizeitanlage Methler an der Westicker Straße genannt. „Wir prüfen, das auch in diesem Jahr zu tun“, so Büttner.

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Also: Grillen lieber im eigenen Garten – gegen ein Picknick sei aber nichts einzuwenden. Der Vollständigkeit halber weist der Stadtsprecher freilich darauf hin, dass das Campieren und Übernachten auf öffentlichen Grünflächen nicht gestattet ist.

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