Für Kinder gibt es in Kamen über 80 Notinseln – doch sie sollten auch wissen, was das ist

dzWenn Gefahr droht

Wenn Kinder in Gefahr sind, sind sie oft schutzlos ausgeliefert. Hilfe finden sie in sogenannten Notinseln, die in der Stadt verteilt sind. Zu Schulbeginn sollten Eltern erklären, wo welche liegen.

Kamen

, 21.08.2019, 13:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die letzten Ferientage sind angebrochen und vor allem bei künftigen Erstklässlern macht sich die Aufregung breit. Auch bei manch einem Elternteil wächst die Nervosität – aber nicht vor Freude. Wenn das Kind alleine unterwegs ist, kann immer etwas passieren. Eltern können ihre Schützlinge aber nicht ewig beschützen und bis zur Schultür bringen. Was besorgte Mütter und Väter tun können, ist ihre Kinder über die sogenannten Notinseln aufklären. Vor allem i-Dötze sollten pünktlich zum Schulstart wissen, dass es sie gibt.

In Kamen gibt es über 80 Notinseln. Kleine Aufkleber hängen in Schaufenstern von Geschäften, Banken oder Apotheken und signalisieren den Kindern: „Wo wir sind, bist Du sicher“. Die Stiftung „Hänsel+Gretel“ aus Karlsruhe hat das Projekt „Notinsel“ 2002 ins Leben gerufen, um Kindern Fluchtpunkte aufzuzeigen, in denen sie Hilfe und Ansprechpartner finden. Mittlerweile machen viele Städte in ganz Deutschland mit. Eine davon ist Kamen.

Standorte

Notinseln in Kamen

  • Eine Karte mit den Notinseln in Kamen gibt es auf www.notinsel.de/Kamen.
  • Auf der Seite gibt es nicht nur Tipps für Eltern und Kinder, sondern auch für Geschäfte, die selbst Notinsel werden wollen.

In der Sesekestadt hat die Awo das Projekt in die Hand genommen. Dem Stadtverbandsvorsitzenden Jörg Theis ist besonders zum Ende der Ferien wichtig, dass die Kinder wissen, wo sie Hilfe finden und was der Sticker genau bedeutet. Er ist unter Tel. (02307) 42285 oder via E-Mail an theisawokamen@web.de erreichbar.

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