Heiße Auftritte auf der eisigen Winterwelt

dzErstes Winterwelt-Wochenende

Beim ersten Winterweltwochenende in Kamen rockten die Musiker der Initiative „Laut und Lästig“ die Bühne. Neulinge und alte Hasen heizten dem Publikum ein.

von Katja Wiemers

Kamen

, 02.12.2018, 16:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vorweihnachtliche Stimmung, das Beisammensein mit den Liebsten, den ersten Glühwein trinken – und das alles bei bester Musik. Das „Burn-Out“-Live-Konzert auf der Kamener Winterwelt am Samstagabend bot genau das den zahlreich erschienenen Besuchern. Das Konzert wurde von der Musikinitiative „Laut und Lästig“ auf die Beine gestellt.

Vier Bands traten auf und gaben ihre gecoverten und eigenen Songs zum Besten. Die Gruppe „Lay Out“ eröffnete den Abend auf dem Marktplatz. „Lay Out“ war aus einer sehr jungen Schülerband entstanden.

Beim „Burn-Out“ spielten sie eines ihrer ersten Konzerte überhaupt mit einer Mischung aus Cover-Klassikern und eigener Musik. „Das ist das Tolle an solchen Events, dass wir jungen Leuten eine Bühne bieten können“, freut sich Frank Hilgenfeld, Gründungsmitglied der Musikinitiative.

Besonders schwärmt er über den „Slow-Punk“, der eine eigene Erfindung von Gründungsmitgliedern der Musikinitiative sei. Unter dem Namen „Westwerker“ spielen sie diese Musik, welche die westfälische Lebensart in Tönen widerspiegeln soll. Das kommt auch bei dem Publikum auf der Winterwelt gut an.

Heiße Auftritte auf der eisigen Winterwelt

Das Publikum konnte sich nicht nur auf Live-Musik auf der Winterweltbühne freuen. Denn das „Burn-Out“-Konzert ging ab 22 Uhr im Unikum in die zweite Runde. © Stefan Milk

Zweite Runde im Unikum

Gegen 22 Uhr ging es für die zweite Konzertrunde vom Marktplatz rüber in das Unikum. Die weiteste Reise hinter sich hatte die Kasseler Band „Spit“. „Von punkig-explosiv zu charmant-spontan spielen die alles“, sagt Hilgenfeld, der besonders begeistert ist von dem professionellen Auftreten der Musiker. „Die haben es total drauf.“ Die Gruppe „Woodship“ war im Unikum dann als letzte Band des „Burn-Out“ auf der Bühne.

Sabrina Ellerkmann und Katharina Brasse sind nicht zum ersten Mal mit dabei, wenn Live-Musik die Winterwelt verzaubert: „Die Stimmung ist einfach jedes Mal super, wir kommen gern hierher. Vor allem finde ich es aber toll, dass Nachwuchstalente aus Kamen die Chance bekommen, hier zu spielen“, so Ellerkmann, die sich gerade mit ihrer Freundin trotz Eiseskälte zu der Musik der Nachwuchsband „Lay Out“ amüsiert.

Ideen fürs Jubiläum

Hilgenfeld, der für die Musikinitiative zwischen Berlin und Kamen pendelt, schwärmt vom Kamener Publikum: „Die gucken sich eine Band erst an und entscheiden anschließend, ob sie die Musik gut finden oder nicht. Das liebe ich an den Kamenern, dass sie ohne Vorurteile erst mal zuhören. Das haben sie den Berlinern definitiv voraus. Die könnten sich eine Scheibe von denen abschneiden.“

Der Verein feiert bald sein 30-jähriges Bestehen. Nils Dauk, Vorsitzender von „Laut und Lästig“, hat schon ganz viele Ideen für die Feier. Vor allem aber ist sein Ziel, bis dahin weitere Mitglieder für den Verein zu gewinnen. „Momentan haben wir knapp 90 Mitglieder. Ich hoffe, wir erreichen dieses Jahr noch die 100“, schmunzelt er.

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