Heiner Lauterbach zieht – auch durch das neue Ticketportal

dzNeue Technik im Rathaus

Seit vier Monaten haben Theaterfreunde die Möglichkeit, über das neue Ticketportal des Rathauses Karten für Aufführungen in der Konzertaula zu erhalten. Das neue Angebot wird gut angenommen.

Kamen

, 06.03.2019, 17:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Heiner Lauterbach ist der Star des Wochenendes in Kamen. Wenn der charismatische Schauspieler auf der Bühne der Konzertaula steht, heißt es: ausverkauft. Für die Vorstellung vor etwa 650 Zuschauern gibt es seit Tagen keine Karten mehr.

Das liegt auch am neuen Ticketportal, das das Kulturamt im Oktober vergangenen Jahres eingerichtet hat. Wer Heiner Lauterbach und all die anderen Bühnenstars sehen möchte, der muss nicht mehr das Rathaus aufsuchen. Das Angebot wird gut angenommen, wie Jörg Höning vom Fachbereich Kultur, wie sich das Kamener Kulturamt nennt, berichtet. „Wir haben eine gute Akzeptanz und mittlerweile einige Wiederholungstäter, die den neuen Service nutzen.“ Er ist erreichbar über die Seite „www.stadt-kamen.de“. Dann wählt man unter dem Reiter „Kultur“ den Punkt „Ticket-Shop“ aus. Von dort aus geht es auf eine Übersicht der jeweiligen Veranstaltungen. Wenn man sie anklickt, stehen in einer unteren Zeile unter dem Stichwort „Info“ die noch verfügbaren Karten. Für Heiner Lauterbach und das Stück „Jahre später, gleiche Zeit“ gibt es keine mehr. Wer beispielsweise beim Roger-Cicero-Tribute dabei sein will, der kann auf „Tickets“ klicken. Dann ploppt ein Fenster mit dem Saalplan der Konzertaula auf. Die noch freien Plätze werden in der Farbe Grün angezeigt. Am Mittwochnachmittag sind für die Vorstellung am 23. März (20 Uhr) noch 229 Karten verfügbar. Nach der Auswahl der gewünschten Eintrittskarten und anschließender Registrierung werden zwei Bezahlmöglichkeiten angeboten, „paydirekt“ sowie Kreditkartenzahlung. Die Bestätigung des Kartenkaufes erfolgt über die Adresse „ticket@home“ als Email mit einem Online-Ticket zum Ausdrucken. Der Aula-Kunde muss dann den Eintritts-Nachweis ausdrucken und in der Konzertaula vorlegen.

„Viele rufen aber gern auch noch einmal an, um sich beraten zu lassen. Aber durch den Saalplan haben sie dann die Möglichkeit, sich einen Sitz auszusuchen und schon die Gewissheit, wo sie sitzen werden“, so Höning. Auch für Erwerbstätige, die zuvor keine Möglichkeit hatten, zu ihren Arbeitszeiten Karten zu kaufen, sei das neue Angebot nützlich. Das Ticketportal gewährt im Übrigen nur Zugang zu den beiden Theaterreihen „Krimis und Komödien“ und „Großes Abonnement“. Karten für die Konzerte der Neuen Philharmonie, die über den Kreis Unna verkauft werden, gibt es dort nicht. Ein weiteres ausverkauftes Stück zeichnet sich im Übrigen ab: Für die Komödie „Herr Pastor und Frau Teufel“ vom Mondpalast von Wanne-Eickel (4. April) gibt es bereits jetzt nur noch 44 Karten.

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