Lea Engel und ihre Familie haben es geschafft: Allem Ärger beim Bau und mancher Beziehungskrise zum Trotz sind sie in ihre eigenen Wände eingezogen – und glücklicher als jemals zuvor. © Stefan Milk
Hausbau und Familie, Teil 8

Hausbau einer jungen Familie: Endlich fertig – und glücklicher als jemals zuvor

In ihrer Kolumne berichtet Lea Engel launig, wie es beim Hausbau einer jungen Familie zugeht. Im achten und letzten Teil geht es um den Endspurt – und den Einzug ins Glück.

Nachdem unser Sorgenkind, die Treppe, endlich gefliest war, lief es wieder. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn nun konnten auch die anderen Gewerke wieder über die Treppe laufen. Und das bedeutete: Endspurt. Waschbecken, Toilette, Dusche – alles konnte endlich installiert werden.

Wenn ich ehrlich bin, war es mittlerweile so lange her, als wir all die Möbel ausgesucht haben, dass ich gar nicht mehr wusste, wie sie aussahen. Zum Glück gefiel mir alles nach wie vor!

Jetzt konnte er endlich beginnen. Der Umzug. Mist, irgendwie war ich die ganze Zeit überhaupt nicht motiviert Kisten zu packen. Das lag zum einen natürlich an der totalen Ungewissheit, wann wir nun wirklich umziehen. Zum anderen waren da aber ohnehin auch noch zwei Kinder, wovon eins zu wenig, und das andere zu viel von dem ganzen Stress mitbekommen hat. Ach ja, und da war auch noch der eine oder andere Lockdown, Quarantäne oder Trotzanfall (sowohl von mir, als auch von den Kindern).

Aber als die erste Kiste nun gepackt war, freute ich mich. Ich freute mich unglaublich auf unser Haus. Endlich Platz. Endlich unsere eigenen vier Wände. Endlich einen Garten. Obwohl Letzterer noch immer nicht fertig ist.

Eins fehlte allerdings noch, um wirklich umziehen zu können: Wasser. Ganz am Ende hakte es dann doch nochmal kurz. Das war wieder so eine Situation, die wir einfach selbst nicht beschleunigen oder ändern konnten. Wir mussten einfach warten, bis die Leute von den Stadtwerken hier aufkreuzten und uns anschlossen.

Ich glaube, das Ganze zog sich dann nochmal eine Woche.

Am 1. April 2021 war es dann soweit. Wir verbrachten unsere erste Nacht in unserem Haus. Und ja, ich dachte selbst, dass es am Ende ein Aprilscherz sein wird, aber es war keiner.

Es war ein steiniger Weg, aber das Ziel war es wert

Es war ziemlich genau zwei Jahre her, als wir uns entschlossen hatten zu bauen. Wir haben sehr viel geweint, gestritten, gelacht, ironisch mit dem Kopf geschüttelt, haben mit uns gerungen, ob wir das Richtige tun.

Wir haben Handwerker verflucht, Klinkersteine wieder abreißen lassen und Beziehungskrisen überstanden. Und nun lagen wir hier. Glücklicher als jemals zuvor. Und, als wären wir niemals woanders gewesen. Selbst die Kinder fühlten sich von der ersten Sekunde an pudelwohl.

Es war ein, im wahrsten Sinne, steiniger Weg, aber das Ziel war es wert.

Und an alle (zukünftigen) Bauherren da draußen: Haltet durch! Es lohnt sich.

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Über die Autorin: Lea Engel (29) hat gemeinsam mit ihrem Partner Tobias Leidecker ein Haus in Kamen gebaut. Darüber berichtet sie alle zwei Wochen in ihrer Kolumne.

Engel ist auch in den Sozialen Medien aktiv, zu finden ist sie bei Instagram und TikTok unter „leeaengel“. Mit ihrem Partner produziert sie außerdem den Erziehungs-Podcast „Erziehung und Sieziehung“.

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