Halbzeit bei den Brückenbauarbeiten auf der A2 erreicht

Dauerbaustelle

Auf der A2-Brückenbaustelle bei Kamen wird am Wochenende mit einer neuen Verkehrsführung die zweite Halbzeit des Mammut-Bauprojekts eingeläutet.

Kamen, Bergkamen

13.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Halbzeit bei den Brückenbauarbeiten auf der A2 erreicht

Brückenbaustelle an der A2 bei Kamen. © www.blossey.eu

Der Landesbetrieb Straßen NRW kündigte am Donnerstag den Start des zweiten Bauabschnitts auf der 2017 eröffneten Baustelle an. Zwischen den Anschlussstellen Kamen/Bergkamen und Dortmund-Lanstrop werden die Brücken „Am Langen Kamp“ und „Sesekebach“ durch Neubauten ersetzt. Die südlichen Teilbauwerke im Bereich der Richtungsfahrbahn Hannover sind nun fertig, sodass die Bauarbeiter nun auf die Nordseite wechseln, um die Teilbrücken der Richtungsfahrbahn Oberhausen zu bauen.

Um die erforderliche Verkehrsführung einrichten zu können, wird der Verkehr in Richtung Hannover ab Samstag, 15. Dezember, 20 Uhr, bis Sonntag, 16. Dezember, 10 Uhr, einstreifig an der fünf Kilometer langen Baustelle vorbeigeführt. Danach stehen in beiden Richtungen wieder jeweils drei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Die Brückenbauarbeiten sollen noch bis 2019 laufen. Die Gesamtinvestition wird auf 14 Millionen Euro beziffert.

Durch die Brückenbauarbeiten kommt es auch zu Beeinträchtigungen des innerörtlichen Verkehrs in Kamen – und zwar auf der Kreisstraße 9 „Am Langen Kamp“. Der Verkehr werde über die Bauzeit durch eine Ampel geregelt, teilte der Landesbetrieb mit. Für den Brückenabriss und die Herstellung der Traggerüste seien jeweils Vollsperrungen von maximal sechs Werktagen vorgesehen. Im Zuge der Tiefengründung sei zusätzlich eine bis zu vierwöchige Teilsperrung des PKW/LKW-Verkehrs vorgesehen. Der Fahrradverkehr werde im Zuge der Tiefengründung aufrechterhalten. Im Zuge der Voll- bzw. Teilsperrungen werde an der Kreuzung Lünener Straße/Hilsingstraße eine Ampel den Verkehr zusätzlich regeln.

Lesen Sie jetzt

Hellweger Anzeiger Für Barrierefreiheit auf dem Kupferberg

Die unüberwindbare Treppe: Jetzt muss eine Rampe her

Meistgelesen