Karin Hirsch-Gerdes hat sich mit den Menschen aus der Ukraine zum Teil nur über Bilder, mit Händen und Füßen verständigt.
Karin Hirsch-Gerdes hat sich mit den Menschen aus der Ukraine zum Teil nur über Bilder, mit Händen und Füßen verständigt. © Stefan Milk
Ukraine-Krise

An der Grenze zur Ukraine: „Alle fragten sich: Wo sind die großen Organisationen?“

Die Kamener Ergotherapeutin Karin Hirsch-Gerdes hat eine Woche lang Menschen aus der Ukraine in Medyka unterstützt. Sie berichtet von ihren intensiven Erlebnissen - und einer großen Enttäuschung.

Viel Zeit zum Nachdenken hat Karin Hirsch-Gerdes nicht, als sie Anfang April in Medyka ankommt, einem Dorf an der polnisch-ukrainischen Grenze. Die Ergotherapeutin aus Kamen ist dem Ruf des Dachverband für Psychotherapie (DVP) hierher gefolgt, um traumatisierte Geflüchtete zu unterstützen und eine psychische Erstversorgung zu leisten.

Einkaufszentrum als Zwischenlager für Ankömmlinge

Große Hilfsorganisationen sind nicht vor Ort

„Weiße Weste“ will weitermachen

Über die Autorin
Redakteurin
Kamener Kind mit Wurzeln in Bergkamen. Findet seriösen Journalismus wichtiger denn je. Schreibt gern nicht nur über Menschen und Geschehen, sondern in der Freizeit auch über fantastische Welten. Seit 2017 im Einsatz, erzählt seit 2022 die Geschichten ihrer Heimatstadt.
Zur Autorenseite

Unna am Abend

Täglich um 18.30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.