Gegen den Hunger der Kinder: Eine neue Küche, die nicht mehr neu ist

dzKamener Kindergarten

Die Freude über die neue Küche ist groß, auch wenn sie nicht mehr nagelneu ist. In der Kindertagesstätte St. Marien kann jetzt wieder nach Herzenslust gekocht werden.

Methler

, 07.09.2019, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die alte Küche war so sehr in die Jahre gekommen, dass nun eine neue Küche aufgebaut wurde, um den Hunger der zahlreichen Kinder, 65 an der Zahl, jederzeit bestens stillen zu können. „Sieht superschön aus“, freut sich Leiterin Silvia Mühlhaus, als sie die gerade eingebaute Küchenzeile mit Edelstahleinbaugeräten und großformatigen Fliesen betrachtet. Alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten können dort nun wieder ausgeführt werden.

65 Kinder in drei Gruppen betreut

In der Kita St. Marien werden 65 Kinder in drei Gruppen betreut, dafür stehen zehn Mitarbeiterinnen zur Verfügung. Sie arbeiten unter dem Motto „Wir sind ein Team“, ein Team, das sich zusammensetzt aus sieben pädagogischen Fachkräften, einer Kinderpflegerin, einer Praktikantin im Anerkennungsjahr und einer hauswirtschaftlichen Kraft. Der Kindergarten, der das neue Betreuungsjahr am 1. August begonnen hat, ist voll ausgelastet - zudem gibt es eine Warteliste, wie Mühlhaus sagt. Die Kinder werden betreut „in einer vertrauensvollen Atmosphäre und in einer anregungsreichen, vielfältigen Umgebung, damit sie ihre Entwicklungspotentiale ausschöpfen und ausbauen können“, wie es im Leitbild des Kindergartens heißt. Mühlhaus: „Der Kindergarten soll ein Lebensraum sein, indem sich das Kind angenommen und wohl fühlt, wo es Stärken und Schwächen zeigen kann und dadurch Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl erlangen kann.“

Wichtige Ziele der Einrichtung sind:

  • Das Kind entscheidet nach seinen eigenen Bedürfnissen.
  • Das Kind findet Spielpartnerinnen und Spielpartner durch gemeinsame Interessen.
  • Das Kind hat mehrere Erzieherinnen und Erzieher als Ansprechpartner.
  • Das Kind wird vielfältig gefördert.

Betreuung nach dem sogenannten „Teiloffenen Prinzip“

Die Betreuerinnen arbeiten nach dem sogenannten „Teiloffenen Prinzip“. Das bedeutet: Die Kinder erleben eine offene Tagesstruktur, die ihnen die Freiheit gibt, während des Freispiels alle Räumlichkeiten des Hauses zu nutzen. Jedoch bewegen sich diese Möglichkeiten innerhalb klarer und fester Strukturen, sodass sich die Kinder sicher und geborgen fühlen sollen. Der Tag im Kindergarten beginnt zwischen 7 und 9 Uhr, wenn die Kinder an der Pestalozzistraße ankommen. Das Frühstücksbuffet ist ab 8 Uhr geöffnet, die Kinder können sich aussuchen, wann und mit wem sie frühstücken möchten. Um 9 Uhr treffen sich die Kinder in ihren Stammgruppen und begrüßen sich im Morgenkreis. Mühlhaus: „Dort findet sich auch immer Zeit für Spiele, Lieder oder einfach nur Gespräche.“ Und dann geht´s weiter durch den Kita-Tag. Und die neue Küche, mit 1500 Euro im Übrigen unterstützt durch die örtliche Volksbank, leistet ihren Beitrag.

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