Gastherme defekt, Abgas in der Wohnung: Feuerwehr rückt zur Blumenstraße aus

dzFeuerwehr

Gas-Einsatz an der Blumenstraße, wo eine Gastherme ein Leck hat. Drei Mieter dort atmen das Gift ein und werden sofort behandelt. Die Feuerwehr rät auch fürs Zuhause zu CO-Meldern.

Kamen

, 09.06.2020, 12:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dringender Einsatz für die Feuerwehr an der Blumenstraße 8. Im sechsten Obergeschoss des Hochhauses gibt es am Dienstagmorgen eine Störung in der Gastherme und Abgas tritt aus – sowohl das giftige Kohlenstoffmonoxid (CO) als auch Kohlenstoffdioxid (CO2). Nach der Meldung um 10.57 Uhr geben die Lebensretter der Kamener Feuerwehr selbst Gas, um schnell vor Ort zu sein.

Drei Personen haben die Abgase eingeatmet. „Sie werden vor Ort behandelt, sind aber nicht so schwer betroffen, dass sie ins Krankenhaus müssen“, sagt Feuerwehrchef Rainer Balkenhoff erleichtert. Die Feuerwehr ist mit der Hauptwache und dem Löschzug Kamen-Mitte angerückt. Auch Notarzt samt Rettungswagen sind vor Ort.

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Die betroffene Wohnung liegt im sechsten Stock

Die von dem Zwischenfall betroffene Wohnung liegt im sechsten Stock. Die Einsatzkräfte prüfen dort mit Messgeräten sorgfältig, ob noch Gas vorhanden ist, nachdem Techniker die Anlage stillgelegt haben. „Das Gas ist offenbar durch einen Rückstau ausgetreten“, erläutert Balkenhoff.

Das Gerät wird dann von Kräften der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen verplombt, damit es bis zur Reparatur nicht genutzt werden kann. Die Feuerwehr kontrolliert auch die Geschosse unter und oberhalb der Wohnung, „weil es oftmals gleiche Zuleitungen gibt“, so Balkenhoff, der grundsätzlich empfiehlt, nicht nur einen Rauchmelder, sondern auch einen CO-Melder als mögliche Lebensretter im Zuhause zu installieren.

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