Ein Bagger rollt über die Laufbahn in Heeren, die schon keinen Belag mehr hat. Er wird erneuert. Aber zunächst muss die alte Entwässerungsrinne ersetzt werden. © Stefan Milk
Sport in Kamen

Frischer Sand, neuer Belag: Sanierung der Laufbahn in Heeren läuft

Endlich ist es so weit: Die Laufbahn in Heeren, die von Vereinen und Schülern genutzt wird und heruntergekommen war, ist angelaufen. Doch nicht nur die Laufbahn selbst wird erneuert.

Ein Baufahrzeug rollt über die Bahn, auf der sonst Sportler und Vereine ihre Langläufe und Sprints absolviert haben. Sie müssen aktuell anderswo trainieren, aber das wird es ihnen wohl wert sein. Denn wenn sie wieder die Bahn nutzen dürfen, wird es sich auf ihr deutlich angenehmer laufen lassen. Statt roter Asche erwartet sie dann eine moderne Tartanbahn.

Was dort konkret passiert und schon passiert ist, weiß Stadtsprecher Peter Büttner. „An der Laufbahn ist die Deckschicht entfernt worden“, erklärt er. Zudem sei ein neuer Entwässerungsanschluss vorbereitet und eingezogen worden. Die alte Entwässerungsrinne wird bald entfernt und für die neue musste die Anlage ausgemessen werden. Sie muss exakt 400 Meter auf der Innenkante der Laufbahn entlanglaufen und genau die richtigen Maße haben.

Die Sportler müssen sich noch eine Weile gedulden. © Stefan Milk © Stefan Milk

Doch nicht nur die Laufbahn samt Entwässerungsrinne werden erneuert. Auch die Sprunggrube wird attraktiver werden. Hier wurde laut Büttner bereits der alte Sand entsorgt.

Wie lange die Arbeiten genau andauern, lässt sich noch nicht genau abschätzen. Das hängt auch damit zusammen, dass es coronabedingt teilweise noch schwierig sei, an Material zu kommen. Aber die Vereine und Schulen, die die Sportanlagen nutzten, seien darauf eingestellt, für eine Weile woanders zu sporteln, erklärt Büttner.

Die Kosten für die Modernisierung belaufen sich auf rund 350.000 Euro. Die Stadt nutzt Haushaltsmittel, nachdem es mit der Förderung nicht geklappt hatte.

Über die Autorin
Jahrgang 1991. Vom Land in den Ruhrpott, an der TU Dortmund studiert, wohnt jetzt in Bochum. Hat zwei Katzen, liest lieber auf Papier als am Bildschirm. Zu 85 Prozent Vegetarierin, zu 100 Prozent schuhsüchtig.
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Claudia Pott

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