Firma mit großer Referenzliste baut das Dorf um

dzBaustart auf Mitte August gelegt

Die Firma Ringbeck aus Oelde hat den Zuschlag für die Dorfsanierung in Heeren bekommen. Das Unternehmen hat einige Großprojekte auf seiner Referenzliste, wie in Gütersloh und Lippstadt.

Kamen

, 19.07.2019, 12:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Anwohner, die darauf gehofft haben, dass das Warten auf den Baustart für die Sanierung des Ortskerns Heeren ein Ende hat, müssen sich noch etwas gedulden. Der Auftakt für die Sanierung der Dorfmitte ist jetzt auf den August gelegt worden. Ursprünglich hatte die Stadt gehofft, dass man an der Märkischen Straße noch vor den Sommerferien loslegen kann. Der Zeitpunkt ist nunmehr verstrichen.

Firma mit großer Referenzliste baut das Dorf um

Ein Ringbeck-Projekt in Lippstadt: Von der leicht erhöhten Platzfläche, die mit einer Grünsandsteinmauer eingefasst ist und die Form der ehemaligen Festungsmauer nachzeichnet, öffnet sich der Blick über die Spiel- und Liegewiese. © Stadt Lippstadt

Ringbeck mit zahlreichen Referenzen

Dafür steht die Firma fest, die den millionenschweren Auftrag nun stemmen soll. Es handelt sich um die Firma „Ringbeck Garten- und Landschaftsbau“ aus Oelde. Das mittelständische Unternehmen ist 1994 gegründet worden und hat neben dem Hauptsitz in Oelde eine zweite Niederlassung im rheinischen Langenfeld. Die Referenzliste auch mit repräsentativen Aufträgen ist lang. Wie aktuell der Südertorpark Ost in Lippstadt, wo ein grüner „Festungsring“ um das Zentrum angelegt werden soll. Dabei wird ein Bereich gestaltet, der sich auf die historische Stadtbefestigung von 1763 bezieht. Oder wie die Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes in Gütersloh. Der Platz, in Gütersloh besser bekannt als der Parkplatz vor dem Rathaus, soll verschönert werden - „zum Ankommen und zum Bleiben“, wie es auf der Gütersloher Website heißt. Schön grün soll der neugestaltete Bereich werden, mit Wasserfontänen und Sitzgelegenheiten. Ein Treffpunkt und ein Zielort beim Stadtbummel. Kurzum: Ein Platz mit Aufenthaltsqualität statt Kurzzeit-Parkplatz. Ähnlich könnte man die Pläne für die Heeren-Werver Dorfmitte beschreiben, wo die Parkplätze auf die südliche Seite der Märkischen Straße verlegt werden, um auf der nördlichen Seite Raum zu schaffen für einen größeren Platz, dessen Mitte eine markante Sitzlandschaft wird.

Firma mit großer Referenzliste baut das Dorf um

Ringbeck-Projekt in Gütersloh: Rund 4800 Quadratmeter umfasst das Baugelände zwischen Rathaus, Berliner und Strengerstraße, auf dem nun in Abschnitten gearbeitet wird. Bis Ende des Jahres, so der Plan, sollen sie abgeschlossen sein. © Stadt Gütersloh

Firma hat erst noch andere Aufträge abzuarbeiten

Die Firma „Ringbeck“ zählte zu mehreren Unternehmen, die sich um den Auftrag in Heeren-Werve bewarben. Der erneute Aufschub in nunmehr überschaubarer Dimension erklärt sich dadurch, dass die Firma noch andere Aufträge, siehe oben, abzuarbeiten hat und erst ab August Kapazitäten frei werden. „Wir rechnen damit, dass es in der zweiten Monatshälfte losgehen kann“, so Stadtsprecher Peter Büttner. „Es nützt ja nichts, jetzt einen Haufen Sand dorthin zu kippen, nur um zu zeigen, dass es losgeht - und dann passiert wochenlang nichts.“

Herz der Neuplanung an der Märkischen Straße wird die große Sitzbank. Das Holzdeck mit Stahleinfassung hat die Form eines Einhorns, dem Heerener Wappentier. „Es lädt mit seinen drei Ebenen in verschiedenen Sitzhöhen zum Sitzen, Liegen und Bespielen ein“, heißt es in den städtischen Plänen, die nun von der Firma aus Oelde in die Tat umgesetzt werden sollen.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Dortmunder verhaftet

Blumenladen-Inhaberin an verhafteten Einbrecher: „Hier gibt es nichts zu holen“

Hellweger Anzeiger Ex-Verfassungsschutzpräsident

Hans-Georg Maaßen kommt zu Diskussion mit Merkel-Kritikern nach Kamen

Meistgelesen