Feueralarm an der neuen Volkshochschule: Die Brandbekämpfer rücken aus

dzFeuerwehr

Einsatz der Feuerwehr an der neuen Volkshochschule in Heeren-Werve. Der dortige Brandmelder ruft die Kräfte zweier Löschzüge auf den Plan. Zuvor geht es zur Bahnhofstraße, wo Gas austritt.

Kamen

, 10.10.2019, 10:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Löschzüge der Feuerwehr eilen zur neuen Volkshochschule an der Bergstraße.

Die Befürchtung: Ein Brand in den gerade erst aufwendig renovierten Räumen. Mit der Meldung „vermutlich ausgelöster Rauchmelder“ werden die Löschzüge 1 und 3 sowie die hauptamtliche Wache am Mittwochmorgen zum „Haus der Bildung“, der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule, gerufen.

Bei Ankunft an der Einsatzstelle ist deutlich zu hören, dass die in dem Haus installierte, aber nicht zur Feuerwehr aufgeschaltete Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst hat. Ein Feuer aber ist glücklicherweise nicht zu entdecken: Die Feuerwehr kontrolliert das Gebäude sorgfältig und stellt dabei fest, dass die Anlage wohl durch eine technische Störung Alarm gegeben hat. „Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr“, so die Einsatzkräfte, „ist somit nicht erforderlich“. Der Einsatz ist nach etwa einer Stunde beendet, wie es im Einsatzbericht heißt. Die Volkshochschule ist an dem neuen Standort erst im September eröffnet worden. Die neuen Räume sind nicht nur modern ausgestattet - es gibt auch mehr Platz für Fitness- und Gesundheitskurse. Feuer und Flamme ist man dort glücklicherweise nur für alle Facetten der Erwachsenenbildung.

Heikler Einsatz mit austretendem Gas an der Bahnhofstraße

Heikler ist der Einsatz am späten Abend zuvor, als die Löschgruppe Mitte und Kräfte der Hauptwache Feuerwehr um 23.01 Uhr alarmiert werden.

Mit der Meldung „Gasgeruch in der Wohnung“ rücken die Löschgruppe Mitte und die hauptamtliche Wache zu einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstraße aus. Bei Ankunft an der Einsatzstelle haben die Bewohner die betroffene Wohnung bereits verlassen und warten vor dem Haus auf die Feuerwehr.

Nachdem bei der Erkundung tatsächlich Gasgeruch in der Wohnung feststellbar ist, geht ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz in die Wohnung vor und stellt fest, dass eine offenbar defekte Gastherme die Ursache des Gasgeruchs ist. „Durchgeführte Messungen zeigten glücklicherweise jedoch keine Explosionsgefahr an“, so ein Sprecher der Feuerwehr. Die Kräfte sperren die Gaszufuhr im Keller ab und lüften die Wohnung quer.

Anschließend wird die Einsatzstelle dem angeforderten Notdienst der Gemeinschaftsstadtwerke übergeben, welcher sich um die weitere Behebung des Schadens kümmert. Der Einsatz ist nach ca. 45 Minuten beendet.

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