Fast 1000 Teilnehmer bei Kamener Ferienaktionen

dzAbschlussbilanz

Ausflüge waren nahezu alle ausgebucht, für viele Angebote gab es Wartelisten: Die Macher des Kamener Ferienprogramms in den Sommerferien ziehen im Abschlussbericht eine positive Bilanz.

Kamen

, 30.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Die Schule hat schon begonnen, da liegt die Bilanz des städtischen Ferienprogramms vor. „Noch nie gab es so viel Zulauf im Ferienreisebüro wie in diesem Jahr und zum Teil lange Anmeldeschlangen“, heißt es im Abschlussbericht. Das Ferienreisebüro im Maibrücken-Pavillon an der Bahnhofstraße war sowohl Anmeldestelle als auch Schauplatz von Ferienaktionen.

Insgesamt wurden über 100 Freizeitaktivitäten in den sechs Wochen der Sommerferien angeboten. Die Anbieter waren das Kamener Team der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (siehe Infokasten) sowie Kamener Sportvereine (zum Beispiel Boule, Wasserballtraining, Reiten, Tennis).

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Ausflüge ausgebucht

Insgesamt wurden fast 1000 Kinder- und Jugendliche als Teilnehmer gezählt. Neben den insgesamt 250 Kindern, die am zweiwöchigen Ferienspiel „Mini Kamen“ teilnahmen, wurden weitere 400 Kinder und Jugendliche durch regelmäßig stattfindende Ausflüge (beispielsweise Klettern, Stadiontour, Fußballgolf, Wasserski, Shoppen in Enschede und viele Mystery-Touren) begeistert. Die Ausflüge seien nahezu alle ausgebucht gewesen, heißt es.

Positiv fällt auch das Fazit für die Angebote des evangelischen Jugendheims Heeren-Werve und die Unterhaltungsangebote rund um das Ferienreisebüro aus. Zusätzlich seien durch den Förderverein für Jugendhilfe zwei Ferienfahrten nach Borkum und Frankreich sowie drei Ausflüge angeboten worden, an denen ca. 100 Kinder, Jugendliche und Eltern teilnahmen.

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Hitze war kein Hindernis

Trotz der zeitweise großen Hitze während der Sommerwochen seien auch alle Kreativ- und Kunstangebote mit insgesamt ca. 220 Teilnehmern ausgebucht gewesen, erklären die Macher des Ferienprogramms.

Mehrere Punkte werden in der Abschlussbilanz hervorgehoben. So gab es „auffallend viele Anfragen von Großeltern“. Im Reisebüro wurde deutlich, dass auch viele Eltern die Ferienangebote nutzen, um „häusliche Betreuungsengpässe zu vermeiden“. Für viele angebotene Aktionen gab es Warte- und Nachrücklisten. Die Öffnungszeiten des Reisebüros haben sich gut bewährt (zwei Wochen vor und die ersten drei Wochen in den Sommerferien). Viele Interessenten nutzen die Homepage ferienfunkalender.de für eine erste Übersicht.

Das Ferienprogramm sprach auch Eltern an, die wenig oder kein Geld haben, um ihren Kindern einen Urlaub zu finanzieren. Viele Angebote seien kostenfrei oder sehr preiswert gewesen und auch größere Angebote und Fahrten konnten zu bezahlbaren Preisen angeboten werden, heißt es.

Schulsozialarbeiter halfen Bedürftigen dabei, Zuschüsse per Antrag zu bekommen. Eine Finanzierung der Angebote über Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für bedürftige Teilnehmer sei möglich gewesen

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