Facettenreiche Texte von Gerd Puls in neuen Büchern zu finden

dzLiteratur

Dass Gerd Puls ein Mensch mit vielen Facetten ist, zeigen seine Bücher. Jetzt ist der Kamener wieder mit völlig unterschiedlichen Texten in mehreren Veröffentlichungen vertreten.

Kamen

, 27.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In fünf aktuellen Büchern ist Gerd Puls mit seinen Texten vertreten. Dabei handelt es sich um Publikationen, die in ihrer Vielfalt das breite Spektrum des Kamener Schriftstellers beleuchten. „Meine Beiträge in den fünf neuen Büchern sind formal und inhaltlich doch sehr unterschiedlich“, betont der Autor.

Sammelband entstand nach dem Evangelischen Kirchentag

So ist Puls mit neun weiteren Autoren vertreten in dem soeben erschienenen Dortmunder Sammelband „Diesen Klängen folgen“, entstanden im Anschluss an den Deutschen Evangelischen Kirchentag, an dem sich der frühere Kamener Schulleiter mit Beiträgen und Lesungen beteiligte. Im Buch selbst schreibt er reportageartig und regionalbezogen über den berühmten Psalm 23.

Gedichte in einem Buch über den Bergbau

„Wir fürchten nicht die Tiefe“, ein in Bielefeld erschienener Band zur Geschichte und Kultur des Ruhrbergbaus, enthält ebenfalls mehrere Gedichte von Gerd Puls. „Hierüber freue ich mich deshalb besonders, weil es sich um sehr alte Gedichte handelt, die ich fast vergessen hatte, aber auch weil meine Familie und ich eigentlich wenig mit dem Bergbau zu tun hatten, der wiederum aber 150 Jahre prägend für unsere Region war“, sagt Puls.

Gerd Puls widmet sich dem Heimat-Begriff

Die spannende neue Berliner Anthologie mit dem schlichten Titel „Heimat?“ enthält ein langes, kritisch hinterfragendes Prosagedicht von Puls zum oft falsch verstandenen und missbrauchten Heimatbegriff. „Da befinde ich mich in guter Gesellschaft, enthält das Buch doch viele Texte bekannter Autoren, darunter Siegfried Lenz, Joachim Ringelnatz oder Kurt Tucholsky. Ich halte es ähnlich wie meine berühmten Vorgänger“, zitiert Puls: „Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben.“

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Die Literaturkommission Münster wiederum veröffentlichte erneut mehrere Beiträge von Gerd Puls in einem Sammelband über Literatur in Westfalen, Beiträge zur Forschung.

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