Exotische Tänze und angsteinflößende Geisterbahn beim Schulfest der Friedrich-Ebert-Schule

dzGut besuchtes Fest

Viele verschiedene Stände, Vorstellungen und lustige Spiele bot das Schulfest der Friedrich-Ebert-Schule am Samstag. Der Erlös des Festes kommt unter anderem dem Schülerparlament zugute.

von Annika Schulte

Kamen

, 15.06.2019, 19:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine angsteinflößende Geisterbahn mit Fledermäusen, exotische Tänze und leckeres Essen – das alles gab es beim diesjährigen Schulfest der Friedrich-Ebert-Schule in Kamen. Trotz des anfänglichen Regens lockte das Schulfest viele Besucher an: Eltern, Großeltern aber auch ehemalige Schüler oder Kollegen tummelten sich auf dem bunt dekorierten Schulhof. Eröffnet hat das Schulfest die Zumba-AG, die zu spanischer Musik ausgefallene Schritte präsentierte und dafür kräftigen Applaus erntete. Auch die Tanz-AG und die Zirkus-AG beeindruckten mit ihren abwechslungsreichen Vorstellungen. Die Besucher durften aber nicht nur zuschauen, sondern wurden auch selbst gefordert. An verschiedenen Stationen galt es, Aufgaben zu absolvieren. Wer Erfolg an einer Station hatte, bekam einen Stempel auf eine Laufkarte.

Exotische Tänze und angsteinflößende Geisterbahn beim Schulfest der Friedrich-Ebert-Schule

Die Kinder durften sich beim Schulfest der Friedrich-Ebert-Schule auf Trampolinen austoben. © Borys Sarad

Geisterbahn beim Schulfest der der Friedrich-Ebert-Schule

Außerdem sind am Samstag die Stadtbücherei, Bethel und das THW vertreten, die mit ihren Ständen für viel Abwechlung und Freude sorgen. Die siebenjährige Amber kommt gerade vom Dosenwerfen. "Ich habe richtig viel Spaß“, sagt sie. Sie freue sich schon auf die anderen Stationen.

Ein weiterer Höhepunkt des Festes ist die Geisterbahn, die von den Betreuern der OGS aufgebaut wurde. Sie haben dafür die Räume mit Spinnenweben, Fledermäusen und unheimlicher Musik zu einem Spuklabyrinth umgebaut. Nicht ganz so gruselig, aber dafür bunt ist es beim Stand des Hauses Weddinghofer Straße, eine Einrichtung Bethels. Hier können die Kinder Bilder von sich selbst mit Acrylfarben auf runde Holzplättchen malen. Die Plättchen sollen in der Schule aufgehängt werden.

"Bisher läuft alles wie geplant", zieht Schulleiterin Christina Pusch eine vorläufige, positive Bilanz. Dies sei vorallem dem Förderverein und den vielen Helfern und Lehrern zu verdanken, die alles organisiert haben. Der gesamte Erlös komme letztendlich dem Förderverein zugute, der diesen für weitere Projekte an der Schule nutzt.

Exotische Tänze und angsteinflößende Geisterbahn beim Schulfest der Friedrich-Ebert-Schule

Bei einigen der Stationen war Konzentration gefragt. © Borys Sarad

Das Schülerparlament ist erfolgreich

Unter anderem aber auch für Dinge, für die sich das Schülerparlament einsetzt, das sogar schon im Umwelt- und Klimaauschuss der Stadt zu Gast war. "Ich bin wirklich beeindruckt vom Engagement der Schüler", so Christina Pusch, "denn sie haben bis jetzt schon viel bewegt." So wurde das Pausenspielzeug erneuert und über ein einheitliches Hausaufgabenkonzept gesprochen. Auf ihren Erfolgen ruht sich das Parlament aber nicht aus. Die Schüler haben noch viele Ideen. Die Erstklässlerin Katinka freut sich sehr darüber, im Schülerparlament zu sein. "Als wir im Rathaus waren, hatte ich aber auch ein bisschen Angst", gesteht sie. Trotzdem möchte sie nächstes Jahr weiter im Schülerparlament mitwirken. Die Schüler lernen durch die Teilnahme an dem Projekt, ihre Meinung zu äußern, erklärt Pusch, denn "Demokratie kann es auch hier im kleinen Sinne geben."

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