Dachstuhlbrand: Eine Frage ist beantwortet, eine andere bleibt offen – vielleicht für immer

dzLüner Höhe

Die Ermittlungen nach dem Dachstuhlbrand auf der Lüner Höhe laufen weiter. Es ist kompliziert, die Brandursache herauszufinden. Währenddessen hat sich ein trauriger Verdacht nun bestätigt.

Kamen

, 28.02.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fast eine Woche ist es her, dass der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte an der Heinrich-Imig-Straße abgebrannt ist. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen immer noch. Ob sie allerdings jemals mit einem eindeutigen Ergebnis abgeschlossen werden können, steht nicht fest, wie Polizeisprecher Bernd Pentrop erklärt.

Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass es sich um fahrlässige Brandstiftung handelt. „Technisches Versagen eines Gerätes können wir ausschließen“, so Pentrop. Die Ermittlungen sind aufgrund des hohen Schadens und der Tatsache, dass es keine Zeugen gibt, kompliziert.

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Einziger Zeuge lebt nicht mehr, ist aber identifiziert

Die einzige Person, die vielleicht weiß, was passiert ist, lebt nicht mehr. Denn der Brand hat ein Todesopfer gefordert. Nachdem das am Donnerstag obduziert worden ist, gibt es zumindest in diesen Punkt Gewissheit. Es handelt sich laut Pentrop um einen 22-jährigen Mann, der in der Wohnung wohnte.

Der Brand auf der Lüner Höhe ereignete sich am vergangenen Samstagmorgen und zog einen Feuerwehreinsatz mit sich, der mehrere Stunden dauerte. Nachdem der Brand gelöscht worden war, untersuchten Sachverständige und das zuständige Kriminalkommissariat den Dachstuhl. Von diesem ist jedoch nicht mehr allzu viel übrig.

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