Ein Blick in die Zukunft des alten Werver Freibades

dzNeues Pfadfinderlager

Die Pfadfinder vom Stamm „Gralsritter“ haben ein neues Domizil. Am Samstag dürfen die Besucher einen ersten Blick in die große Jurte werfen. Bald soll dort das Lagerfeuer lodern.

von Niklas Mallitzky

Kamen

, 07.10.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Wege sind noch improvisiert, auch eine Toilette fehlt noch. „Momentan wirkt es wie eine große Baustelle“, berichtet Dirk Westermann während sein Blick über das alte Freibadgelände in Heeren-Werve schweift. „Aber wir arbeiten ständig daran.“ Am Samstag präsentieren die Pfadfinder vom Stamm „Gralsritter“ den Platz zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

„Besonders die Heerener sind natürlich daran interessiert, wie es hier aussieht“, weiß Westermann. „Deswegen hatten wir heute auch einiges an Zulauf.“ Rund 150 Personen hätten sich hier schon umgeschaut, schätzt Niclas Eckmann, erster Vorsitzender des mittlerweile eigenständigen Vereins. Direkt am Eingang wartet die Bobbycarstrecke darauf, von den Kindern befahren zu werden. Südlich der temporären Rennstrecke führt ein Weg bis zur früheren Liegewiese. Noch besteht der Pfad aus verdichtetem Erdreich, eine Schicht Schotter solle später folgen. Denn über den Schotter lassen sich die Bollerwagen, mit denen die Pfadfinder ihre Zelte transportieren, deutlich leichter bewegen. Die frühere Liegewiese ist heute eine ganz normale Wiese, hier hat der Verein seine Zelte aufgeschlagen. Die große Jurte dient als Gemeinschaftszelt, „Köthe“ und „Kröte“ dienen als Schlafzelte. „Wir haben auch einen Zeltverleih“, so Westermann. „Alle Zelte die hier stehen, können also auch gemietet werden.“

Seit Mai haben die Pfadfinder an dem Gelände des alten Freibads gearbeitet, zutun gibt es genug. Auf dem Volleyballfeld steht eine Birke, Rasen ist über dem Sand gewachsen. Entfernen ließe der sich aber schnell, berichtet Eckmann, man könne den Rasen einfach anheben und den darunter liegenden Sand wieder freischütteln. Andere Flächen sind dagegen völlig frei von Rasen, hier wollen die Pfadfinder wieder welchen anpflanzen.

Lagerfeuer

Trotz der vielen Arbeit, die sie in die Aufbereitung des Platzes stecken müssen, sind die Pfadfinder rundum zufrieden. Die große Fläche biete ihnen viele Möglichkeiten, zudem liege sie weit genug draußen, um niemanden mit Lärm oder dem Rauch von Lagerfeuern zu stören. In diesem Jahr wollen die Gralsritter noch einige Wochenenden in die Erneuerung stecken. „Vielleicht veranstalten wir noch ein kleines Winterlager“, verrät Westermann. „Wenn es richtig kalt ist und vielleicht sogar Schnee liegt. Aber das ist noch nicht sicher.“

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Mit Chor aus Heeren
Konstantin Wecker - erst fällt Auftritt ins Wasser, dann klappt‘s doch: „Das war der Hammer!“
Hellweger Anzeiger Gesamtschule
Erst feurige Musik, dann aus dem Nichts ein gleißender Feuerball: So läuft der Tag der offenen Tür
Hellweger Anzeiger Nicht jedes Knöllchen zulässig
Nach dem Mega-Knöllchen: Wie man sich gegen Strafen der privaten Parkplatzwächter wehren kann
Hellweger Anzeiger Wirtschaft: Firma Vahle
Mit Fleiß zum Erfolg: Als Fachlagerist schickt Niclas Georg täglich Ware auf die Reise
Hellweger Anzeiger Streifenwagen beschädigt
Verfolgungsjagd im Kamener Kreuz: Polizei stellt den Täter kriechend durch den Kofferraum
Meistgelesen