Duschen in Kamener Sporthallen ab sofort verboten

dzErhöhte Corona-Fallzahlen

Neue Auflagen für Sportler beeinträchtigen den Trainingsbetrieb in Kamener Turnhallen. Per Rundschreiben wurden die Vereine über strengere Regeln informiert. Dazu gehört ein Duschverbot.

Kamen

, 08.10.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit diesem Donnerstag gelten wegen erhöhter Corona-Fallzahlen zusätzliche Schutzmaßnahmen im Kreis Unna. In Anlehnung daran hat die Stadt Kamen am Donnerstag strengere Regeln für den Trainings- und Spielbetrieb in Sporthallen verhängt. Die Auflagen gehen aus einem Rundschreiben des Fachbereichs Familie, Jugend, Schule und Sport hervor, das der Redaktion vorliegt.

Das sind die neuen Regeln für Sportler in Hallen

  • Die Maskenpflicht besteht auf der gesamten Sportanlage und zu jeder Zeit, unabhängig vom Aufenthaltsort auf der Anlage. Abstandsregeln sind nichtsdestotrotz einzuhalten, wo immer möglich. Ausnahme bildet lediglich der Zeitraum der direkten Sportausübung. Dies bedeutet: Maskenpflicht und Abstandsregeln bei Betreten und Verlassen der Anlage sowie während des gesamten Aufenthalts, auch in Umkleidekabinen und als Zuschauer.
  • „Die Duschen sind ab sofort zunächst bis 25. Oktober wieder gesperrt. Hier sind alle Vereine aufgerufen, dies selbstständig umzusetzen.“
  • „Der Aufenthalt in den Kabinen ist auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken. Alle Sportlerinnen sollten weitestgehend umgezogen zum Training/Spiel erscheinen!“
  • Turniere mit mehr als zwei Mannschaften sind im Kontaktsport ab sofort bis zunächst 25. Oktober nicht erlaubt. Hallenfußballturniere sind bis Jahresende untersagt
  • Übernachtungen in Sport- und Turnhallen sind bis Jahresende untersagt
  • Veranstaltungen mit nicht ausschließlich sportlichem Charakter sind bis auf Weiteres untersagt.

Das Sportamt im Rathaus äußert in dem Rundschreiben sein Bedauern über die Entwicklung. „Leider spricht die Realität eine andere Sprache“, heißt es in Anspielung auf erhöhte Corona-Fallzahlen. Der Kreis Unna liegt seit Sonntag über dem Grenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, was zusätzliche Maßnahmen nach sich gezogen hat.


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