Kamens Kämmerer Ralf Tost freut sich über sprudelnde Gewerbesteuer durch Unternehmen wie Ikea. Doch durch steigende Inflation und hohe Energiekosten gibt es auch Risiken für den Stadthaushalt.
Kamens Kämmerer Ralf Tost freut sich über sprudelnde Gewerbesteuer durch Unternehmen wie Ikea. Doch durch steigende Inflation und hohe Energiekosten gibt es auch Risiken für den Stadthaushalt. © HA
Wirtschaft in Kamen

Durch Ikea und 3M klingelt die Kasse: Doch der Kämmerer warnt

Die Wirtschaft brummt durch Firmen wie Ikea, Vahle, Durable und 3M. Davon profitiert die ganze Stadt, denn die Gewerbesteuer sprudelt kräftig. Dennoch, so mahnt der Kämmerer, gibt es Risiken.

Kamens Wirtschaft brummt durch Unternehmen wie Ikea, den Multitechnologiekonzern 3M, den Stromzuführungsanbieter Vahle und den Büroartikelhersteller Durable. Hochkonjunktur vermeldet Kämmerer Ralf Tost deswegen auch bei der Gewerbesteuer. Mit 19,5 Millionen Euro liegt für dieses Jahr die derzeitige Steuerschätzung um 3,5 Millionen Euro höher als erwartet. Der im Haushalt dieses Jahres eingeplante Ansatz liegt bei 16 Millionen Euro. „Im Moment sehen wir den positiven Trend bestätigt“, sagte der Kämmerer am Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss im Kamener Rathaus.

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Risiken durch steigende Zinsen

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Redakteur
Jahrgang 1968, aufgewachsen in mehreren Heimaten in der Spannbreite zwischen Nettelkamp (290 Einwohner) und Berlin (3,5 Mio. Einwohner). Mit 15 Jahren erste Texte für den Lokalsport, noch vor dem Führerschein-Alter ab 1985 als freier Mitarbeiter radelnd unterwegs für Holzwickede, Fröndenberg und Unna. Ab 1990 Volontariat, dann Redakteur der Mantelredaktion und nebenbei Studium der Journalistik in Dortmund. Seit 2001 in Kamen. Immer im Such- und Erzählmodus für spannende Geschichten.
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